Bayr: Auch Wirtschaft profitiert von verpflichtenden Zielen bei erneuerbaren Energien

Position der IV nicht nachvollziehbar - Freiwillige Verpflichtungen nicht von Erfolg gekrönt

Wien (SK) - Auf Unverständnis stößt bei SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr die ablehnende Haltung der Industriellenvereinigung (IV) gegenüber verpflichtenden Zielen im Bereich der erneuerbaren Energien. "Überall dort, wo es lediglich freiwillige Selbstverpflichtungen gibt, werden gesetzten Ziele nicht erreicht", machte die SPÖ-Umweltsprecherin am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst deutlich. Als Beispiel nannte sie etwa die europäische Autoindustrie, die sich freiwillig verpflichtet hat, die CO2-Emissionen zu reduzieren - und die Zielsetzungen deutlich verfehlt hat. ****

Die Aussagen der IV sind für Bayr auch aus ökonomischer Sicht nicht nachvollziehbar. Denn der Klimawandel ist "eine einmalige ökonomische Herausforderung und das größte und bislang weitreichendste Marktversagen im ökonomischen Sinn, da die wirtschaftlichen Kosten eines Klimawandels viel höher wären, als die wirtschaftlichen Einbußen eines raschen Eingreifens". Das ist die zentrale Aussage eines Berichts zu den wirtschaftlichen Folgen der globalen Erwärmung vom ehemalige Weltbank-Chefökonomen Nicholas Stern. "Daher müsste es auch im Sinne der IV sein, wenn sich die EU ehrgeizige Ziele im Bereich der erneuerbaren Energien setzt. Denn letztendlich profitieren die Umwelt UND die Wirtschaft, wenn es hier ein ambitioniertes Vorgehen gibt", betonte Bayr abschließend. (Schluss) ps

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