Plassnik: "Bestätigung der Bedeutung Wiens als UNO-Amtssitz"

UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon auf Einladung von Außenministerin Plassnik in Wien

Wien (OTS) - "Ich freue mich, dass Ban Ki-Moon schon bald nach seinem Amtsantritt unsere Einladung angenommen hat, Österreich und den UNO-Amtssitz Wien zu besuchen. Das bestätigt die Bedeutung Wiens als einzigem UNO-Amtssitz innerhalb der EU", erklärte Außenministerin Plassnik zu dem Besuch des neuen UNO-Generalsekretärs Ban Ki-Moon nächste Woche in Wien.

In der Zeit vom 22.-24. Februar wird der Generalsekretär zu Gesprächen mit den wichtigsten Vertretern Österreichs sowie des UNO-Sekretariats in Wien und der in Wien angesiedelten UNO-Organisationen zusammentreffen. Gegenstand der Gespräche mit der Außenministerin werden unter anderem die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten, die Statusverhandlungen zum Kosovo, der Dialog der Kulturen und Religionen sowie die laufende Reformarbeit in der UNO bilden.

"Wir werden die traditionell enge und intensive Zusammenarbeit zwischen Österreich und den Vereinten Nationen auch unter Ban Ki-Moon so erfolgreich wie bisher fortsetzen. Als Kenner Österreichs ist Ban Ki-Moon ein Garant für die weitere Vertiefung unserer Beziehungen", so Plassnik. Die Außenministerin unterstrich in diesem Zusammenhang auch die Kandidatur Österreichs für einen nicht-ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in den Jahren 2009 und 2010.

Aus seiner früheren Tätigkeit als Botschafter der Republik Korea in Wien ist ihm der Amtssitz Wien bestens bekannt. "Durch die hier angesiedelten internationalen Organisationen hat sich Wien in den letzten Jahren zu einem veritablen internationalen Kompetenzzentrum für Sicherheitsthemen entwickelt. Mit dem Kampf gegen Terrorismus, Drogenhandel und organisierte Kriminalität sowie der Nuklearen Sicherheit und Energiesicherheit werden hier in Wien zentrale Zukunftsthemen bearbeitet", unterstrich die Außenministerin.

"Ich möchte den neuen UNO-Generalsekretär aber auch sensibilisieren für den Standort Wien im Hinblick auf das wahrscheinlich anspruchsvollste neue Thema, nämlich den Dialog der Kulturen und Religionen. Die UNO ist dafür das beste globale Dach. Und wir dürfen keine Zeit verlieren. Das ist uns allen spätestens seit dem "Karikaturenstreit" vor einem Jahr bewusst", so Plassnik abschließend.

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