Stadlbauer zu Glawischnig: Grüne Frauenpolitik greift viel zu kurz

Wien (SK) - "Mehr Frauen an die Spitze zu holen, dafür müssen wir in vielen Bereichen ansetzen", meinte heute SPÖ-Nationalratsabgeordnete und SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Bettina Stadlbauer in Reaktion auf die Aussagen von Eva Glawischnig und Brigid Weinzinger bei der Grünen Klubklausur. "Quoten sind ein wichtiges Hilfsmittel zur Förderung von Frauen, aber daneben sind umfassende Konzepte notwendig, die die Grünen einfach nicht haben", so Stadlbauer. ****

Im Regierungsprogramm seien in allen Bereichen Maßnahmen vorgesehen, die Frauen zugute kommen, betonte Stadlbauer. Beispielsweise sind zusätzlich 200 Millionen Euro dem AMS für Qualifizierungen veranschlagt, davon ein großer Teil für spezifische Programme für Frauen. Der dringend notwendige Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen sowie deren Öffnungszeiten, ein Generalkollektivvertrag mit einem Mindestlohn von 1000 Euro, mehr Rechte für freie Dienstnehmerinnen, ein Ausbau der Infrastruktur, die Flexibilisierung des Kindergeldes - das seien einige Bespiele der konkreten Vorhaben der Regierung, die Frauen zu gute kommen.

Zu den Sparzielen im Ministerium habe Frauenministerin Bures bereits klar gestellt, dass von dieser Maßnahme keine einzige Mitarbeiterin und kein Mitarbeiter betroffen sei. Diese Tatsache wollen die Grünen offensichtlich nicht zur Kenntnis nehmen, so Stadlbauer. (Schluss) sl/mp

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