ÖAMTC lehnt gesetzlich verordnete autofreie Tage ab

Autofahrer sollen zu sinnvollem Einsatz ihres Fahrzeugs motiviert werden

Wien (OTS) - Die Idee, das Auto freiwillig stehen zu lassen und stattdessen auch andere Verkehrsträger zu nützen, hält der ÖAMTC für gut und absolut unterstützenswert. "Alle Anreize, Fahrzeuglenker zu einem sinnvollen Einsatz ihres Fahrzeuges zu motivieren, werden vom Club begrüßt", sagt Mario Rohracher, Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung.

Gerade kurze Wege - sowohl in der Stadt als auch im ländlichen Bereich - können und sollen ohne weiteres zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden. "Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch das eigene Auto. Denn Kurzstrecken sind - abgesehen von der Umweltbelastung -energie-ineffizient und beschleunigen den Fahrzeugverschleiß", erklärt Rohracher.

Per Gesetz einen autofreien Tag einzuführen, lehnt der ÖAMTC aber ab. "Ein gesetzliches Fahrverbot für einen Tag pro Woche würde die Motivation zu verantwortungsbewusster Mobilität unterlaufen und die Ansätze zu positiver Verhaltensänderung zugunsten alternativer Verkehrsträger zunichte machen", erklärt der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung.

Der Zwang, sich im voraus für einen bestimmten Tag in der Woche entscheiden zu müssen, ist kontraproduktiv und führt nach Erfahrungen des Clubs aus den frühen 70er-Jahren dazu, dass viele versuchen werden, sich ein Schlupfloch zu suchen. "So gab es damals einen Boom für die sogenannten Sondergenehmigungen", so Rohracher abschließend.

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