OECD-Studie bestätigt langjährige Forderungen des Hayek-Instituts

"Deregulierung und Privatisierung sind die Schlüsselfaktoren für eine langfristig positive Wohlstandsentwicklung"

Wien (OTS) - Die am Montag veröffentlichte Studie "Going for
Growth 2007" bestätigt und hebt noch einmal hervor, wofür sich das Hayek-Institut schon seit seiner Gründung einsetzt. Ganz im Geiste des Namensgebers Friedrich August v. Hayek ist die Generalsekretärin des Instituts, Dr. Barbara Kolm-Lamprechter, überzeugt: "Wo mehr Wettbewerb herrscht, gibt es mehr ökonomischen Erfolg, nachhaltigere Unternehmensentwicklung, weniger Belastung für den Steuerzahler und billigere Preise für die Konsumenten."

Die Studie rät Österreich vor allem den Elektrizitäts- und den Telekomsektor vollständig zu privatisieren. Ins Visier der Kritik kommen auch die Zugangsbarrieren vor allem im Elektrizitätssektor und die hohen Zugangskosten und -restriktionen bei Produktion und Distribution von Elektrizität. Diese Verhindern einen verstärkten Wettbewerb und halten die Preise für Konsumenten hoch.

"Das Hayek-Institut setzt dieses Jahr einen Schwerpunkt auf das Thema Deregulierung" so Kolm-Lamprechter, die weiter ausführt, dass sich das Institut im Rahmen mehrerer Veranstaltungen mit verschiedenen Branchen beschäftigen wird. Es geht gerade um den Abbau dieser Zugangsbarrieren in verschiedenen, vor allem ehemaligen verstaatlichten Sektoren. Den Anfang macht der Telekombereich, wo am 22. März die positiven Auswirkungen einer weiteren Deregulierung und Liberalisierung aufgezeigt und auch das brandaktuelle Thema der "Net Neutrality" angesprochen und diskutiert werden. Weitere Veranstaltungen folgen im Laufe des Jahres.

Die OECD-Studie bringt in ihrem Titel aber auch ein anderes Thema auf, dem sich das Hayek-Institut verschrieben hat. Langfristiges Wirtschaftswachstum und Wohlstandsentwicklung sind die großen Ziele, die das Hayek-Institut und viele andere Denkfabriken in Europa verfolgen. Das Ergebnis dieser gemeinsamen Anstrengungen ist das "European Center for Economic Growth", das europaweit agiert und seinen Sitz in Wien hat. Hier wird noch effizienter und zielgerichteter für die nachhaltige Entwicklung Europas gearbeitet.

"Mit unseren Anstrengungen im Jahr 2007 sehen wir uns den Menschen in Österreich und Europa verpflichtet, die dieses Land und diesen Kontinent weiter entwickeln und zukunftsfit machen wollen", meint Generalsekretärin Kolm-Lamprechter abschließend, "und wir sind überzeugt, mit unserem Arbeitsprogramm dieser Verpflichtung gerecht zu werden."

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