FPÖ spricht sich für das "Stadtentwicklungsprojekt Rothneusiedl" aus!

Projekt bringt große Chancen für den 10.Bezirk und Wien!

Wien, 15.02.2007 (fpd) - Das Projekt "Rothneusiedl" bietet prinzipiell große Chancen für den 10. Bezirk und Wien. Die jahrelangen Versäumnisse der Stadt hätten unter anderem dazu beigetragen, dass sich rund um Wien ein "Speckgürtel" gebildet habe, der nicht nur Kaufkraft aus Wien abgezogen, sondern auch zu einem massiven Anstieg des Verkehrs durch die großen Einkaufszentren geführt habe. Die FPÖ befürworte daher, dass sich nunmehr eine Entwicklungschance für Wien böte, übte jedoch auch gleichzeitig Kritik an der Vorgehensweise der SP-Stadtregierung, da der Opposition die Informationen viel zu kurzfristig übermittelt wurden, so heute der Klubobmann der Wiener FPÖ, LAbg GR DDr. Eduard Schock im Zuge einer Pressekonferenz.

Schock forderte in diesem Zusammenhang die Gründung eines Infrastrukturfonds, in den die Kommunalsteuer dieses Projekts bzw. der künftigen Wirtschaftsbetriebe einfließen solle. Auch Niederösterreich solle sich an diesem Fonds beteiligen, da durch die U1-Verlängerung sowie die geplante Park & Ride-Anlage den Niederösterreichischen Pendlern eine tragfähige Verkehrsanbindung nach Wien geboten werde. Damit, so Schock, können künftige infrastrukturelle Maßnahmen weiter ausgebaut und in Angriff genommen werden. Die Gründung dieses Fonds könnte schon bei den nächsten Finanzausgleichsverhandlungen über die Bühne gehen, so Schock.

Planungs- und Verkehrssprecher LAbg. Dr. Herbert Madejski unterstrich die Wichtigkeit des Projektes und sprach von einer einmaligen Chance für die weitere Entwicklung des Süden Wiens, sparte aber ebenfalls nicht mit Kritik an der Vorgangsweise der Stadt Wien in dieser Sache. Vor allem die jahrelange Abhandlung des Themas über die Medien von Häupl, Schicker und Stronach sei äußerst unprofessionell gewesen, so Madejksi.

Die wiederholt geänderte Priorität für die Verlängerung der U 1 nach Rothneusiedl hat für zusätzliche Verwirrung gesorgt. Die Information der Opposition über den Optionsvertrag wiederum sei zu viel spät erfolgt. Zu hinterfragen sei auch, warum der Optionsvertrag entgegen allen Usancen unentgeltlich für Magna gestaltet wurde, so Schock.

Die Richtigkeit und Dringlichkeit der raschen Entwicklung des Areals ist für die FPÖ jedoch unbestritten. Die Verhinderungs- und Raunzerkoalition von ÖVP und Grünen hingegen leistet mit ihrer Frontalopposition gegen das Vorhaben der Stadt einen Bärendienst.

Niederösterreich hat südlich des Areals bereits umfangreiche Flächenreserven ankaufen lassen, um dort eine wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben. Wien durfte hier nicht, wie die Jammerer von ÖVP und Grünen es gerne gesehen hätten, gelähmt zusehen sondern musste das Heft in die Hand nehmen. Die FPÖ hat daher dem Optionsvertrag zugestimmt, knüpft ihre weitere Unterstützung des Vorhabens jedoch an folgende Bedingungen und Abläufe:

1. Abführung einer strategischen Umweltprüfung

2. Erstellung eines Masterplanes

3. Entwicklung eines Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes

4. Durchführung einer UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung)

5. Planung des Austria-Stadions als multifunktionelle Arena

6. Synchronisation der U 1-Verlängerung mit dem Stadionbau

7. Bau der A-24 als Verbindung zwischen S 1 und A-23

8. max. 45.000 m2 Widmung für EKZ und Fachmarktzentrum

9. Detaillierte Arbeitsplatz-, Wohnstätten- und Grünraumvorgaben

10.Durchgehende Einbindung von Bevölkerung und Opposition

Wenn diese Punkte von der Stadt Wien akzeptiert werden, ist die FPÖ so wie bisher zur aktiven Unterstützung des Projektes bereit. Wir lehnen den dumpfen Ablehnungskurs von ÖVP und Grünen ab und werden unseren Beitrag zur Schaffung eines attraktiven, neuen Stadtteils leisten, so Madejski und Schock abschließend.
(Schluss)am

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