ÖVP Wien: Ruinöse Mietpreise für Landstraßer Standler

SPÖ gefährdet Nahversorgung aufs Neue

Wien (OTS) - Während der Bautätigkeit in den nächsten zwei bis drei Jahren müssen die Standler aus der Landstraßer Markthalle ausziehen. Wie jetzt bekannt wurde, hat sich die Stadt Wien nun ein "großzügiges Angebot" für die Zeit nach den Umbauten überlegt: Die Miete für die Stände wird von derzeit etwa 15 auf circa 100 Euro angehoben - das Siebenfache des bisherigen Preises!

"Das ist unfinanzierbar und untragbar für die Standler", reagiert Gemeinderat Fritz Aichinger von der Wiener ÖVP. "Die Stadt Wien wäre gut beraten, den ohnehin ums Überleben kämpfenden Standlern unter die Arme zu greifen statt sie mit horrenden Mietkosten zu schikanieren." Noch dazu, wo sie nach dem Umbau kaum noch Infrastruktur wie die großen Kühlhäuser zur Verfügung hätten. "Eine Mietpreiserhöhung bei gleichzeitigem, massivem Qualitätsverlust kann nur als schlechter Scherz bezeichnet werden", so Aichinger.

Auch Stadtrat Norbert Walter schließt sich der Kritik an: "Mit diesen untragbaren Mietkosten gefährdet die SP-Stadtregierung die Nahversorgung in Wien aufs Neue. Diese Preispolitik versteht keiner mehr." In Rothneusiedl werden wertvolle Grundstücke zu Schleuderpreisen an Austria-Mäzen Stronach verscherbelt, den Nahversorgern in der Stadt zieht man das letzte Hemd aus.

Norbert Walter: "Hier sieht man, wie wenig den Regierenden in Wien eine gute Nahversorgung wert ist." Die rund 70 Standler sorgen nicht nur für rund 200 Arbeitsplätze, hier bekommt man auch noch echte, frische Lebensmittel zu kaufen. "Doch mit dieser Mietpreispolitik werden die letzten funktionierenden Märkte in Wien zerstört."

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