Eurofighterdeal: Weitere mögliche Geschenkannahmen nächste Woche Thema in U-Ausschuss

Kräuter: Bisher fünf "Zwischenvermittler" bekannt

Wien (SK) - Für den SPÖ-Fraktionsführer im Eurofighter-Untersuchungsausschuss, Günther Kräuter, werden bei der Anhörung von Frau Erika Rumpold, der Geschäftsführerin der Agentur 100 % Communications, nächste Woche vor dem U-Ausschuss Geschenkannahmen von Verantwortungsträgern im Eurofighter-Deal zu hinterfragen sein. Kräuter wörtlich: "Neben dem mittlerweile bei der Staatsanwaltschaft vorliegenden Fall der Eurofighter-"Siegesparty" von "Air-Chief" Wolf sind in der Folge weitere Anzeigen nicht auszuschließen. Sollten Geschenke jenseits der Bagatellegrenze nachgewiesen werden, gewinnt die Argumentation von Rechtsexperten Heinz Mayer, wonach ein Vertragsausstieg bei verbotener Geschenkannahme möglich sei, zusätzlich an Gewicht und Bedeutung." ****

Darüber hinaus steht für Kräuter die Aufklärung aller Geldflüsse zwischen EADS bzw. der Eurofighter-GesmbH und mittlerweile fünf bekannten Vermittlungsfirmen im Mittelpunkt der Untersuchungen. Konkret gehe es um die Rumpold’sche Firma 100 % Communications, das österreichische EADS-Verbindungsbüro Bofors mit dem Lobbyisten Erhard Steininger, das Studio für Öffentlichkeitsarbeit von Peter Ott, das Unternehmen BDP - Ballistic & Defence Products Wehrtechnik GmbH von Kurt Wiederwohl sowie die Agentur Special Public Affairs PR-Beratung und Lobbying GmbH von Karin Keglevich. "Im Untersuchungsausschuss kann in Einzelfällen Vertraulichkeit gewährt werden, wie das für die Anhörung von Frau Erika Rumpold in der nächsten Woche beschlossen wurde", so Kräuter abschließend. (Schluss) sl/mp

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