Vorreiter SPÖ-Kärnten: Forderung nach kleineren Klassen wird umgesetzt

Schweres "Vermächtnis" von Elisabeth Gehrer - Forcierung der Gesamtschule notwendig

Klagenfurt (SP-KTN) - "Die SPÖ-Kärnten setzt sich massiv für einen bildungspolitischen Kurswechsel ein, um das Beste für die Kinder und Jugendlichen herauszuholen", verwies heute, Donnerstag, der Klubobmann und Bildungssprecher der SPÖ-Kärnten, LAbg. Peter Kaiser, auf zahlreiche diesbezügliche Anträge im Kärntner Landtag und die SPÖ-Initiative zur Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahl unter dem Motto "25 sind genug!". Wie bedeutend die Forderung der SPÖ-Kärnten nach kleineren Klassen sei, zeige sich auch daran, dass sich diese bereits im neuen Regierungsprogramm wieder finde und ab Herbst in den Volks-, Haupt- und Polytechnischen Schulen sowie an den AHS-Unterstufen beginnend mit den jeweils ersten Klassen umgesetzt werde, unterstrich Kaiser die Vorreiterrolle der Kärntner SPÖ.

Es sei von Beginn an der zentrale Wunsch der Kärntner SozialdemokratInnen gewesen, dass es auch an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen maximal 25 Schüler geben soll, freute sich Kaiser darüber, dass dies nun gestern von der Bundes-SPÖ festgelegt wurde. "Wichtig wird sein, dass neben dieser grundsätzlichen positiven Positionierung ein Zeitplan erstellt wird, der eine möglichst rasche Umsetzung gewährleistet", so der SP-Bildungssprecher. Da die Bildung einen immer wichtigeren Stellenwert einnehme, sei es des Weiteren auch erforderlich, Ganztagsschulen auszubauen sowie die Nachmittagsbetreuung schülergerecht zu organisieren, plädierte Kaiser erneut für einen umfassenden Kurswechsel in der Bildungspolitik.

Das von der SPÖ-Kärnten seit Jahren geforderte Projekt der Gesamtschule, das auch von einer großen Mehrheit des Kärntner Landtages begrüßt wird, sei ein bildungspolitisches Anliegen, das ebenso stärker forciert werden müsse, unterstrich Kaiser die Bedeutung der gemeinsamen Schule der 6- bis 15-Jährigen als erklärtes Ziel der Kärntner SozialdemokratInnen. Angesichts der internationalen Erfolge gelte es, dieser Schulform auch in Kärnten bzw. Österreich gebührend Rechnung zu tragen, appellierte der Bildungssprecher für eine gedeihliche Zusammenarbeit aller von dieser Maßnahme Betroffenen.

Das "Vermächtnis" von Bildungsministerin Elisabeth Gehrer wiege schwer und das spiegle sich unter anderem auch in der jüngsten OECD-Studie wider, wies Kaiser darauf hin, dass in einer Untersuchung über die öffentlichen Ausgaben für das Schulsystem Österreich unter 26 Staaten an letzter Stelle rangiert. "Nach Jahren des Stillstands ist es nun höchst an der Zeit, der Bildungspolitik wieder neues Leben einzuhauchen", untermauerte Kaiser den dringend notwendigen Bedarf an Reformen und nachhaltigen Maßnahmen im Bildungsbereich.

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