- 14.02.2007, 17:08:27
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Graf: Wurde in Sachen Flöttl parteiintern bei Justizministerin Gastinger interveniert?
FPÖ-NAbg.: "Der Wahrheitsgehalt der jüngsten Gerüchte wird genau zu prüfen sein, ehe sie unter Umständen Gegenstand kommender Ausschuß-Anhörungen werden."
Wien (OTS) - Im Banken-Ausschuß kündigt sich möglicherweise ein
zweiter Knalleffekt binnen weniger Stunden an, so FPÖ-NAbg. Dr.
Martin Graf, Vorsitzender des Banken-Untersuchungsausschusses. Einen
Tag, nachdem Helmut Elsner, der Ex-BAWAG-Generaldirektor der nach
eigener Aussage nicht luxuriös, sondern "angemessen" lebt (in seinem
Golfklub beträgt alleine die Einschreibgebühr 48.000 Euro), in Wien
eintraf, machen Gerüchte um Justitia die Runde.
So sollen BZÖ-Chef Peter Westenthaler und der Kärntner
Landeshauptmann Jörg Haider bei der ehemaligen Justizministerin,
ihrer Parteikollegin Karin Gastinger, vorstellig geworden sein, um
eine Sonderbehandlung für den im Zuge der BAWAG-Affäre unter
mannigfachen Verdacht geratenen Investment-Banker Wolfgang Flöttl zu
erwirken.
Martin Graf: "Welchem Zweck diese Intervention gedient hat, entzieht
sich vorerst unserer Kenntnis. Es wird kolportiert, daß es um eine
'milde Behandlung' des im BAWAG-Prozeß angeklagten Wolfgang Flöttl
bzw. die Aufschiebung seiner Vorladung gegangen ist. Wie weit diese
Gerüchte mit der Realität übereinstimmen, wird abzuklären sein."
Erhärtet wird der skizzierte jedenfalls durch einen weiterreichenden
Verdacht, der eine Parteienfinanzierung des BZÖ durch Wolfgang Flöttl
zum Gegenstand hat. Ein erster Schritt zur Erhellung könnte die
Aussage des ehemaligen Gastinger- Pressesprechers Christoph Pöchinger
sein, der für heute Abend vor den Ausschuß geladen ist.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub
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