IV-GS Beyrer: Industrie begrüßt Einigkeit zu Arbeitszeitflexibilisierung

IV bleibt bei standortpolitisch wichtigem Thema "am Ball" - Schlüsselkräfte und Facharbeiter: Industrie nutzt zuerst österreichisches Arbeitskräftepotenzial

Wien (OTS) - (PdI) "Die Industrie begrüßt die mit dem heutigen Sozialpartner-Treffen bei Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein offenbar hergestellte Einigkeit zur Arbeitszeitflexibilisierung", sagte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) Mag. Markus Beyrer heute, Mittwoch. Man nehme mit Genugtuung zur Kenntnis, dass man sich trotz anders lautenden Arbeitnehmer-Aussagen der vergangenen Tage auf die Umsetzung des Regierungsprogramms verständigt habe. Die IV stehe zum Regierungsprogramm, welches mit der Ausweitung der Durchrechnung auf 24 Wochen die Tür für eine echte umfassende Arbeitszeitflexibilisierung öffne. Gleichzeitig betonte Beyrer, dass aus Sicht der Industrie "selbstverständlich" noch mehr an Flexibilität notwendig sei. "Die Industrie wird daher bei diesem standortpolitisch so wichtigen Thema weiter ’am Ball’ bleiben", so der IV-Generalsekretär. Jedenfalls bleibe die Forderung der Industrie nach dem Modell "10 - 12 - 60 - 2" aufrecht.

Zur Frage des Bedarfs an ausländischen Schlüsselkräften und Facharbeitern sagte Beyrer, die heimische Industrie "erbringt laufend den Beweis, dass wir uns bemühen, zuerst das österreichische Arbeitskräftepotenzial maximal zu nutzen. Daneben bringt sich die Industrie aktiv mit konkreten Verbesserungsvorschlägen - wie etwa im Bildungssystem mit dem Konzept ’Schule 2020’ - ein." Überdies verwies der IV-Generalsekretär auf die intensiven und umfassenden Aktivitäten der Industrie zur Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie bei der Lehrlingsausbildung. Wenn das heimische Arbeitskräftepotenzial aber trotz aller Bemühungen nicht mehr ausreiche, dürfe man sich nicht durch zu restriktive Zugangsbestimmungen für Arbeitskräfte aus den neuen EU-Mitgliedstaaten neue künstliche Wachstumsbremsen errichten. "Angesichts des in einigen Branchen und Regionen bereits sehr drängenden Bedarfs dürfen wir hier nicht den Kopf in den Sand stecken." Beyrer plädierte in dem Zusammenhang für "mehr Offenheit". Es sei vor diesem Hintergrund notwendig, angesichts steigenden Bedarfs auf qualifizierte Arbeitskräfte aus den neuen EU-Mitgliedstaaten zurück greifen zu können, betonte der IV-Generalsekretär.

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