• 14.02.2007, 16:14:28
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Angelika BASCH ist "FEMtech-Expertin des Monats" Februar

Chemikerin untersucht Optimierungsmöglichkeiten für die Herstellung von Mikrochips und Solarzellen

Wien (OTS) - Die FEMtech-Jury wählte im Februar Angelika BASCH zur
"Expertin des Monats". Die Absolventin der Technischen Chemie an der
TU Graz ist seit 2006 bei der SEZ AG in der Forschung tätig und hat
sich auf die Untersuchung von Methoden und Materialien zur
Optimierung von Mikrochips und Solarzellen spezialisiert.

Mit der "Expertin des Monats" stellt das Bundesministerium für
Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) regelmäßig Frauen, die
sich erfolgreich im Technologie- und Forschungsbereich etabliert
haben vor. Eine unabhängige Jury aus hochrangigen VertreterInnen aus
Wirtschaft, Wissenschaft, Personalmanagement und Medien wählt
monatlich die jeweilige Fachfrau aus der FEMtech
Expertinnen-Datenbank aus. "Wir werden diese äußerst erfolgreiche
Initiative zur Sichtbarmachung der Leistungen von Frauen in F&E auch
2007 fortsetzen", bekannte sich Staatssekretärin Kranzl zu den
Aktivitäten des Ressorts zur Erhöhung der Chancengleichheit im
Forschungsbereich.

Angelika BASCH studierte technische Chemie an der Technischen
Universität Graz und absolvierte währenddessen Forschungsaufenthalte
in Deutschland und Australien. Nach dem Abschluss der Dissertation
arbeitete sie als Forschungsassistentin am Institut für Chemische
Technologie anorganischer Stoffe an der Technischen Universität Graz
im Sonderforschungsbereich (SFB) "Elektroaktive Stoffe". Seit Juni
2006 ist sie im Forschungsbereich der SEZ AG in Villach beschäftigt.
Die SEZ Gruppe entwickelt, produziert und vertreibt Prozessanlagen
für die Herstellung von Mikrochips und ist der führende Partner der
internationalen Halbleiterindustrie.

Zum aktuellen Forschungsgebiet von Angelika BASCH zählt die
Entwicklung von immer kleineren Strukturen für Halbleiterbauelemente.
Bei der elektrochemischen Abscheidung von Metallen und Halbeitern auf
Si-Wafer wird statt Aluminium immer öfter Kupfer als elektrisch
leitendes Material verwendet. In einem aktuellen Projekt untersucht
sie die elektrochemische Abscheidung von Kupfer aus nichtwässrigen
Lösungsmitteln, die erhebliche Vorteile zur herkömmlichen wässrigen
Kupferabscheidung verspricht. Seit Jänner 2007 ist die SEZ
Industriepartner für ein Christian Doppler Labor an der Universität
Salzburg. BASCH arbeitet hier an einem Projekt mit, bei dem die
physikalischen Eigenschaften von Sulfosalzen als neue
Absorbermaterialien für Solarzellen untersucht werden. Sulfosalze
sind Mineralien, die unter anderem in den Salzburger Hohen Tauern
gefunden werden können.

Das ausführliche Porträt der Forscherin des Monats und weitere
Informationen finden Sie unter www.femtech.at.

Rückfragehinweis:
BMVIT - Staatssekretärin Christa Kranzl
Pressesprecher Alexander Lutz
Tel.: (01)711 62-8805 oder (0664) 5329354
mailto:alexander.lutz@bmvit.gv.at
www.bmvit.gv.at

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