Angelika BASCH ist "FEMtech-Expertin des Monats" Februar

Chemikerin untersucht Optimierungsmöglichkeiten für die Herstellung von Mikrochips und Solarzellen

Wien (OTS) - Die FEMtech-Jury wählte im Februar Angelika BASCH zur "Expertin des Monats". Die Absolventin der Technischen Chemie an der TU Graz ist seit 2006 bei der SEZ AG in der Forschung tätig und hat sich auf die Untersuchung von Methoden und Materialien zur Optimierung von Mikrochips und Solarzellen spezialisiert.

Mit der "Expertin des Monats" stellt das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) regelmäßig Frauen, die sich erfolgreich im Technologie- und Forschungsbereich etabliert haben vor. Eine unabhängige Jury aus hochrangigen VertreterInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Personalmanagement und Medien wählt monatlich die jeweilige Fachfrau aus der FEMtech Expertinnen-Datenbank aus. "Wir werden diese äußerst erfolgreiche Initiative zur Sichtbarmachung der Leistungen von Frauen in F&E auch 2007 fortsetzen", bekannte sich Staatssekretärin Kranzl zu den Aktivitäten des Ressorts zur Erhöhung der Chancengleichheit im Forschungsbereich.

Angelika BASCH studierte technische Chemie an der Technischen Universität Graz und absolvierte währenddessen Forschungsaufenthalte in Deutschland und Australien. Nach dem Abschluss der Dissertation arbeitete sie als Forschungsassistentin am Institut für Chemische Technologie anorganischer Stoffe an der Technischen Universität Graz im Sonderforschungsbereich (SFB) "Elektroaktive Stoffe". Seit Juni 2006 ist sie im Forschungsbereich der SEZ AG in Villach beschäftigt. Die SEZ Gruppe entwickelt, produziert und vertreibt Prozessanlagen für die Herstellung von Mikrochips und ist der führende Partner der internationalen Halbleiterindustrie.

Zum aktuellen Forschungsgebiet von Angelika BASCH zählt die Entwicklung von immer kleineren Strukturen für Halbleiterbauelemente. Bei der elektrochemischen Abscheidung von Metallen und Halbeitern auf Si-Wafer wird statt Aluminium immer öfter Kupfer als elektrisch leitendes Material verwendet. In einem aktuellen Projekt untersucht sie die elektrochemische Abscheidung von Kupfer aus nichtwässrigen Lösungsmitteln, die erhebliche Vorteile zur herkömmlichen wässrigen Kupferabscheidung verspricht. Seit Jänner 2007 ist die SEZ Industriepartner für ein Christian Doppler Labor an der Universität Salzburg. BASCH arbeitet hier an einem Projekt mit, bei dem die physikalischen Eigenschaften von Sulfosalzen als neue Absorbermaterialien für Solarzellen untersucht werden. Sulfosalze sind Mineralien, die unter anderem in den Salzburger Hohen Tauern gefunden werden können.

Das ausführliche Porträt der Forscherin des Monats und weitere Informationen finden Sie unter www.femtech.at.

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