EBRD-Chef zu Antrittsbesuch bei Vizekanzler Molterer

"Zusammenarbeit mit EBRD wichtig für Dynamik der heimischen Exporte"

Wien (OTS) - Anläßlich des heutigen Antrittsbesuches des Präsidenten der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), Jean Lemierre, in Wien unterstrich Vizekanzler und Finanzminister Mag. Wilhelm Molterer die Rolle der EBRD für die wirtschaftliche Entwicklung in Süd- und Osteuropa und damit auch für Österreich. "Österreichs Unternehmen gehören zu den führenden Investoren in unseren süd- und östlichen Nachbarstaaten, vor allem am Westbalkan und in den neuen EU-Mitgliedsstaaten. Die EBRD-Mittel, die in diesen Raum fließen, tragen zur wirtschaftlichen Entwicklung in diesen Staaten bei. Das ist wichtig für die Dynamik unserer Exporte und ein entscheidender Beitrag zu Wachstum und Beschäftigung in Österreich", unterstrich der Vizekanzler.

EBRD-Präsident Lemierre hob im Gespräch die positive Rolle der österreichischen Unternehmen für die EBRD hervor. Sie gehörten zu unseren wichtigsten Partnern der Bank.

Die EBRD unterstützt Reform- und Transformationsländer beim wirtschaftlichen Aufbau, etwa durch die Förderung des privaten Sektors, den Institutionen-Aufbau oder die Stärkung des Rechtssystems. Dafür vergibt die EBRD projekt-bezogene Finanzierungen, 76% davon im Privatsektor. Die meisten Mittel fließen nach Süd- und Osteuropa sowie in die Staaten der ehemaligen Sowjetunion.

"Wir unterstützen vor allem das verstärkte Engagement der EBRD am Westbalkan. Das geht auf eine Initiative Österreichs während unserer EU-Präsidentschaft zurück. Das ist eine win-win-Situation. Wir helfen den Staaten auf ihrem Reformprozess und verbessern die Kooperations-und Wachstums-Chancen unserer Unternehmen in der Region", so der Vizekanzler zur "West-Balkan-Initiative".

Der Fonds ist mit EUR 10 Millionen dotiert und unterstützt Projekte in den Bereichen Infrastruktur, Institutionen-Aufbau, Privatisierungen und Auslandsinvestitionen. Österreich beteiligt sich mit rund einem Fünftel der Mittel.

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