- 14.02.2007, 15:38:40
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Lebenshilfe begrüßt Initiative für Vertretung von Menschen mit Behinderungen in Bioethikkommission
Lebenshilfe erwartet rasche Einbindung von Vertretern von Menschen mit Behinderungen in die Bioethik-Kommission
Wien (OTS) - "Es ist ein lange geäußerter Wunsch der Lebenshilfe,
dass Menschen mit Behinderungen in der Bioethikkommission der
Bundesregierung vertreten sein sollen", zeigt sich Lebenshilfe
Präsident Weber erfreut von der Initiative von Staatssekretärin
Silhavy. Bei ihrem heutigen Gespräch nahm die Bioethikkommission den
Wunsch der Frau Staatssekretärin als wichtig auf, in Zukunft eine
eigene Vertretung für behinderte Menschen in die Kommission
einzubinden.
"Dieser Vorschlag sollte rasch umgesetzt werden - die Lebenshilfe
bietet dabei gerne ihre Unterstützung an. Wir engagieren uns für
eine Ethik des Lebens und eine lebensbejahende Politik, in der
Bedingungen geschaffen werden, die es Menschen mit Behinderungen -
und hier meinen wir intellektuelle, körperliche und von der
Gesellschaft verursachte Behinderungen - ermöglicht, ein
selbstbestimmtes Leben zu führen und an der Gesellschaft
teilzuhaben", meint Univ. Prof. Dr. Germain Weber.
Die Lebenshilfe Österreich sieht sich als Anwältin für Rechte,
Anliegen und Gleichstellung von Menschen mit Behinderung und
unterstützt ihre Anliegen und die ihrer Angehörigen in bioethischen
Fragen. "Im bioethischen Diskurs ist stets zu prüfen, ob nach dem
Menschenrechts- bzw. dem Antidiskriminierungsaspekt ein
Handlungsbedarf besteht. Gerade deswegen ist es wichtig, die
Perspektive von Menschen mit Behinderungen in die Debatten der
Bioethikkommission einzubringen", meint Weber abschließend.
Rückfragehinweis:
Mag. Albert Brandstätter/Geschäftsführung
Tel.: 01/8122642
Mobil: 0664/314 93 95
mailto:geschaeftsfuehrung@lebenshilfe.at
www.lebenshilfe.at
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