Amon: Sozialistische ÖGB-Führung missbraucht Vertrauen der Arbeitnehmer nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch in der Gegenwart

Alles, was im Sommer 2006 bestritten wurde, tritt jetzt ein

Wien, 14. Februar 2007 (ÖVP-PD) Es sei "schlicht weg inakzeptabel, was die ÖGB-Führung derzeit mit jenen Menschen vor hat, die eine ÖGB-Pension beziehen", sagte heute, Mittwoch, ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Werner Amon. "Ich habe bereits im Sommer 2006, beispielsweise am 17. August (Titel der damaligen APA-Meldung 0036: "ÖGB/BAWAG - Amon: SPÖ vertuscht Pensionskürzungen und höhere Schulden") darauf aufmerksam gemacht, dass die sozialistische ÖGB-Führung plant, Familiensilber zu verscherbeln, die BAWAG ans Ausland zu verkaufen und Mitarbeiterpensionen um bis zu 50 Prozent zu kürzen. Nur um den Wahlkampf von SPÖ-Chef Gusenbauer nicht zu stören, hat man seitens der ÖGB-Spitze das wahre Ausmaß der Sparmaßnahmen infolge der BAWAG-Krise bis nach der Nationalratswahl geheim gehalten. Jetzt ist genau das alles eingetreten, nur stört das offensichtlich keinen sozialistischen Gewerkschafter", kritisierte Amon. ****

"Heute kann man in einer Tageszeitung lesen, dass eine Frau künftig anstatt 1.200 Euro nur mehr 725 Euro netto als Pension bekommen wird. Das ist genau die von mir befürchtete Kürzungswelle, in diesem Fall um minus 40 Prozent der Gesamtpension, wie sie ÖGB-Präsident Hundstorfer, ÖGB-Finanzchef Schneider und AK-Vizepräsidentin Stein schon im Sommer 2006 geplant und in Papieren niedergeschrieben hatten", so Amon weiter. "Das Motto damals wie heute: Tarnen und täuschen. Diese Vorgehensweise ist schlicht weg inakzeptabel", kritisierte der ÖAAB-Generalsekretär.

"Während der sozialistisch geführte ÖGB in der vergangenen Legislaturperiode, gemeinsam mit der Arbeiterkammer als verlängerter Arm der SPÖ-Parteizentrale die ÖVP-Bundesregierung ständig wegen angeblich zu geringer Pensionserhöhungen geißelte, versucht man sich hier klammheimlich aus der Affäre zu ziehen. Bei jedem anderen Unternehmen, das derart drastische und unsoziale Einsparungsmaßnahmen durchführen würde, würde der ÖGB zum Generalstreik ausrufen", erklärte Amon. "Die sozialistische ÖGB-Führung verliert damit jegliche Glaubwürdigkeit, und es wird klar:
Die sozialistischen Gewerkschafter haben das Ansehen des ÖGB schwer beschädigt und das Vertrauen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer missbraucht. Dies gilt nicht nur für die Vergangenheit, sondern offenbar auch für die Gegenwart", schloss Amon.

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