Bäuerliche Betriebe sind wichtige Partner beim Klimaschutz

Alternative Energieträger als Zukunftschance für die Land- und Forstwirtschaft

Wien (OTS) - Der rasant steigende Energiebedarf und die zunehmende Knappheit fossiler Energieträger macht die Bereitstellung von möglichst sauberer und günstiger Energie zur wichtigen Herausforderung für unsere Energiezukunft. Die Lösung dafür liegt für die Österreichische Bundesregierung in der Steigerung der Energieeffizienz und verstärkten Nutzung Erneuerbarer Energieträger. "Die österreichische Land- und Forstwirtschaft hat durch die Bereitstellung von Rohstoffen und Erneuerbarer Energie nicht nur neue Einkommenschancen, sondern kann auch mithelfen, unsere Klimaschutzziele zu erreichen", erklärte Sektionschef Günter Liebel vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft bei der Wintertagung des Ökosozialen Forums.

Zu den im Regierungsprogramm verankerten ambitionierten Zielen gehören die aufkommensneutrale Steigerung der erneuerbaren Energie am Gesamtenergieverbrauch auf mindestens 25 Prozent bis 2010 und die Verdoppelung auf 45 Prozent bis 2020. Der Anteil der Stromerzeugung aus Erneuerbaren soll in denselben Zeiträumen auf 80 beziehungsweise 85 Prozent gesteigert werden. Um das zu schaffen, soll der Biomasseeinsatz bis 2010 verdoppelt werden. Darüber hinaus ist die Steigerung des Anteils an alternativen Treibstoffen bis 2010 auf zehn und bis 2020 auf zwanzig Prozent festgeschrieben.

Um dieses Ziel zu erreichen, sind koordinierte Maßnahmen der Land-und Forstwirtschaft zur Aufbringung von Holz und Energiepflanzen notwendig. Darüber hinaus braucht es faire Rahmenbedingungen für den Einstieg bäuerlicher Betriebe in die Energieproduktion. Mit dem klima:aktiv Programm "energieholz" leistet das Lebensministerium einen wichtigen Beitrag, einen stabilen und für Endkunden attraktiven Bioenergiemarkt zu schaffen. Das teilt das Lebensministerium abschließend mit.

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