Grüne Wien: Arbeitsprogramm von Frauenstadträtin bietet nichts Neues

Vana: "Vermisse eine frauenpolitische Vision"

Wien (OTS) - "Nichts Neues und allgemeine Bekenntnisse" fasst
Monika Vana, Stadträtin und Frauensprecherin der Grünen Wien den heute präsentierten Arbeitsplan von Frauenstadträtin Sandra Frauenberger zusammen. Vana: "Ich vermisse klare Ziele wohin es in der Wiener Frauenpolitik gehen wird. Nur Rückschritten verhindern zu wollen, ist devensiv birgt die Gefahr des völligen Stillstands. Ich vermisse eine frauenpolitische Vision."

Probleme wie Frauenarmut, die "gläserne Decke" im Magistrat -Frauenberger ist in ihrer Funktion als Stadträtin auch oberste Personalverantwortliche - und die zunehmende Prekarisierung von Frauen am Arbeitsmarkt durch Teilzeitjobs und geringfügiger Beschäftigung werden von Frauenberger nicht thematisiert, kritisiert Vana. Vana vermisst auch Maßnahmen zur Umsetzung von Gender Mainstreaming in allen politischen Bereichen sowie von Gender Budgeting.

Zum Thema betriebliche Frauenförderung merkt Vana an, dass die Grünen Wien bereits mehrere Vorschläge dazu eingebracht haben und ein ausgearbeitetes und erfolgreich getestetes Gleichstellungsmodell anbieten können. Auch die Koppelung der Auftragsvergabe und öffentlichen Förderungen an Gleichstellungskriterien wird von uns seit langem gefordert. Vana: "Die Lösungen liegen auf dem Tisch. Statt Studien braucht es endlich Taten."

In Sachen Gewaltschutz erwartet Vana, dass sich die Frauenstadträtin bei ihrer Parteikollegin und Frauenministerin Bures einsetzt, dass die Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie sofort die notwendigen Mittel bekommt, um die Gewaltopfer in allen Wiener Bezirken betreuen zu können. Derzeit können 8 Bezirke nicht versorgt werden. Vana: "Obwohl erst im Dezember Frauenbergers Vorgängerin Sonja Wehsely den Bund aufgefordert hat, die Interventionsstelle zur Erfüllung ihres gesetzlichen Auftrags mit den erforderlichen Mitteln auszustatten, ist bis heute nichts passiert."

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