Verhandlungsabschluss: Kollektivvertrag für Universitätsbedienstete

Dachverband und GÖD konnten Einigung erzielen

Wien (OTS) - Am Abend des 13. Februar 2007 konnte eine Einigung
von Dachverband unter Vorsitz von Rektor Rudolf G. Ardelt und Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) unter Vorsitz von GÖD-Vorsitzenden-Stellvertreter Wilhelm Gloss in den für beide Sozialpartner substanziellen Bereichen in umfassender Weise erreicht werden.

Eingeleitet wurden die Verhandlungen im Frühjahr 2003 auf der Basis eines Forderungsprogramms der GÖD; dieses wurde in einer Betriebsrätekonferenz 2005 adaptiert und am 26. Jänner 2006 überreicht.

Der Kollektivvertrag dient der umfassenden Neugestaltung des universitären Dienstrechts sowohl für das wissenschaftliche als auch für das allgemeine Personal. Es handelt sich somit um eine Abkehr vom traditionellen Dienstrecht der Hochschullehrer und des nichtwissenschaftlichen Personals auf der Basis des Beamten-Dienstrechtsgesetzes, des Gehaltsgesetzes und des Vertragsbedienstetengesetzes.

Beide Verhandlungspartner stimmten in ihrem Ziel überein, ein attraktives und modernes Dienstrecht für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an Österreichs Universitäten zu schaffen, das Qualität und Wettbewerbsfähigkeit der Universitäten sicher zu stellen vermag.

Der nächste, unverzüglich zu setzende Schritt ist - zwecks Bereitstellung der erforderlichen budgetären Mittel - die politische Ebene im Wissenschafts- und Finanzministerium zu befassen und um die finanzielle Bedeckung des Verhandlungsergebnisses zu ersuchen.

Der Dachverband und die GÖD haben ein gemeinsames Redaktionskomitee eingesetzt. Dieses wird in den nächsten Wochen die verhandelten Texte sprachlich präzisieren und systematisch ordnen, damit eine baldige formelle Unterzeichnung (und damit Rechtsklarheit für alle Beteiligten) möglich wird.

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