VP-Ekici: Integration erfordert einen Plan

Wien (VP-Klub) - "Die neue SP-Integrationsstadträtin hat in ihrer heutigen Pressekonferenz klare Aussagen zu bestehenden Integrationsproblemen vermissen lassen. Wie soll man aber Probleme und Herausforderung lösen, wenn man sie nicht einmal anspricht", so LAbg. Sirvan Ekici, Integrationssprecherin der ÖVP Wien, in Reaktion auf die Antrittspressekonferenz von Stadträtin Frauenberger.

Die VP-Integrationssprecherin wiederholt daher auch ihre Kritik am Fehlen eines umfassenden Integrationskonzeptes für Wien, das genaue inhaltliche und quantitative Vorschläge enthalten müsse. "Integration beschränkt sich nicht nur auf das notwendige Erlernen der deutschen Sprache, sondern muss in Wien in alle Themenbereiche einfließen und erfordert daher dringend einen Maßnahmenkatalog", betont Ekici und fordert von der SP-Stadträtin einen Integrationsplan statt nur einzelner Maßnahmen.

"Integration ist und bleibt eine Querschnittsmaterie. Man kann nur Erfolg haben, wenn man in den verschiedensten Bereichen - von der Wohnungs-, über die Bildungs- bis hin zur Sozialpolitik - konkret handelt. Ein eigenes Integrationsressort wäre daher mehr als angebracht", betont die VP-Integrationssprecherin.

Ekici fordert auch die Evaluierung der Integrationsarbeit, um Schwachpunkte erkennen und korrigieren zu können. "Was nützen Maßnahmen, wenn keiner weiß, ob diese greifen oder nicht. Die SP-Stadträtin muss sich dringend damit auseinandersetzen und die Integrationsarbeit überprüfen lassen, damit Integration auch tatsächlich stattfinden kann", so Ekici abschließend.

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