Polizeigewerkschaft: Platter kennt Situation der PolizistInnen nicht

Für gestiegene Belastungen trägt Arbeitgeber Verantwortung

Wien (PG/ÖGB) - "So leicht kann sich der neue Innenminister nicht aus der Affäre ziehen. Für die extrem belastende Situation der PolizistInnen trägt Platter als Arbeitgeber die Verantwortung", reagiert der stellvertretende Vorsitzende des Fachausschusses der Wiener Polizei, Josef Sbrizzai, auf die Aussage des neuen Innenministers Günther Platter im heutigen Kurier, dass er Angesichts der Suizid-Häufung bei der Wiener Polizei keine Schuld des Arbeitgebers sehe.++++

Sbrizzai: "Es ist und bleibt trotz Platter eine Tatsache, dass durch die nicht unbedingt professionelle Reform der Polizei der Druck auf die KollegInnen enorm gestiegen ist. Wegschauen und Schönreden zeugt nicht unbedingt von Verantwortungsbewußtsein. Kollege Platter soll sich endlich ein genaues Bild von der Realität machen."(ff)

ÖGB, 14. Februar 2007 Nr. 111

Rückfragen & Kontakt:

ÖGB Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Franz Fischill
Tel.: (++43-1) 534 44/510 DW
Fax: (++43-1) 533 52 93
Mobil: 0664/814 63 11
http://www.oegb.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0002