ARBÖ: Was für Frächter recht ist, muss auch für Autofahrer billig sein

Nachbesserung für Pendler Gebot der Stunde

Wien (OTS) - Was für die Frächter recht ist, soll auch für die privaten Autofahrer billig sein, fordert der ARBÖ. Während die Frächter nach bisherigen Plänen der Regierung schon ab Juli 2007 eine fixe Kompensation für die höhere Mineralölsteuer bekommen, sollen privaten Autofahrer leer ausgehen. Der ARBÖ fordert eine teilweise Abgeltung früherer und künftiger Belastungen. Konkret: Die Erhöhung des Kilometergeldes auf 45 Cent, um 10 Prozent höhere Pendlerpauschalen und einen höheren Verkehrsabsetzbetrag.

Die Halbierung der Kfz-Steuer bringt allen Lkw-Besitzern eine jährliche Entlastung in Höhe von 70 Millionen Euro. Davon entfällt, nach Aussagen des Fachverbandes Güterbeförderung, ein Drittel auf die inländischen Frächter - also ca. 23 Millionen Euro. Durch die um drei Cent höhere Mineralölsteuer auf Diesel erwachsen den inländischen Frächtern Mehrbelastungen zwischen 12 und 18 Millionen pro Jahr. Somit werden die Mehrbelastungen für inländische Frächter mehr als kompensiert. Die im Prinzip geplante Erhöhung der Lkw-Maut in Höhe von vier Cent gilt in dieser Größenordnung als nicht realisierbar

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