ÖVP protestiert gegen Vorgehensweise bei Landstraßer Markthalle

Wien (OTS) - In der Sache überrumpelt und über die Vorgehensweise verärgert zeigten sich in einem Mediengespräch am Mittwoch die beiden Wiener VP-Mandatare GR Dr. Matthias Tschirf und GR Dr. Fritz Aichinger. Konkret ging es den beiden Politikern um die Zukunft der Landstraßer Markthalle, deren Zukunft ungeklärt sei. Bis vor einer Woche, so die beiden unisono, habe es seitens des Rathauses geheißen, dass die Markthalle saniert werde, nun habe man über Kundschaft erfahren, dass in einem Brief an die Marktstandler die Aufgabe des Standortes beschlossen worden sei. Tschirf unterstrich die wichtige Bedeutung der Markthalle als Nahversorger, Aichinger forderte, dass neue Standorte für die Marktstandler in Sachen Miete leistbar bleiben müssten und ein ununterbrochenes Marktangebot gesichert gehöre, da ansonsten "die Kundschaft auf Nimmerwiedersehen verloren gehe". Der Stadtregierung warfen die beiden darüber hinaus vor, bei den Wiener Märkten entweder mit Tatenlosigkeit oder, ganz im Gegenteil, mit "Über-Sanierung" zu reagieren. In Summe würden sämtliche Wiener Märkte einen Umsatz von 240 Millionen Euro aufweisen, die Landstraßer Markthalle hätte hierbei einen 9 Prozent-Anteil. Als Negativ-Beispiele wurde an die Markthalle Nußdorfer Strasse, an den Meiselmarkt und aktuell an die Sanierungsschritte im Bereich Brunnenmarkt erinnert, wo die Gefahr bestünde, dass die Marktstandler die Miete nicht mehr erwirtschaften können. Märkte würden zur Lebendigkeit einer Stadt schlichtweg dazu gehören, Wien dürfe sich nicht nur mit großen Ketten arrangieren und eine flächenmäßig überzogene Einkaufszentrum-Strategie verfolgen.

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