Schock: "Energieeffizienz-Abgabe" darf nicht den Kunden aufgebürdet werden!

Wien Energie muss die "Energieeffizienz-Abgabe" aus eigenem Gewinn zahlen!

Wien, 14.02.2007 (fpd) - Die geplante "Energieeffizienz-Abgabe", die in einem Arbeitspapier der "Länder-Arbeitsgruppe" bereits festgeschrieben ist, wird zu einer neuerlichen finanziellen Belastung der Menschen in Österreich führen. Wie aus den Medien zu erfahren war, plant der Bund im Zuge der Umsetzung einer EU-Richtlinie einen neuerlichen Anschlag auf die Geldbörsen der Energiekunden. Dies sei jedoch - gerade für die Kunden der Wien-Energie - völlig inakzeptabel, so heute der Klubobmann der Wiener FPÖ, LAbg GR DDr. Eduard Schock.

Im jüngst veröffentlichten "Jubelbericht" der Wien-Energie weist dieses Unternehmen einen stolzen Gewinn von 94 Millionen Euro aus. Dieses Ergebnis sei nur deshalb zustande gekommen, weil "Wien Energie" der mit Abstand teuerste Anbieter von Strom und Gas in Wien sei und in den vergangenen Jahren auf dem Rücken der Wienrinnen und Wiener eine Tariferhöhung nach der anderen beschlossen habe. Mit schöner Regelmäßigkeit habe "Wien Energie" zwar die Teuerungen am internationalen Weltmarkt an die Kunden weitergegeben, ein Sinken der Marktpreise werden hingegen kaum bis garnicht weitergegeben, so Schock.

Die jetzt vereinbarte "Energieeffizienz-Abgabe" dürfe jedenfalls nicht den Kunden aufgebürdet werden und daher fordert die Wiener FPÖ, dass Wien Energie die Abgabe aus dem eigenen Gewinn zahlt.
Der milde Winter 2006/2007 dürfe nicht zum Anlass genommen werden quasi durch die Hintertüre eine neuerliche Verteuerung "still und heimlich" durchzuführen. Dies gebietet nicht nur der Anstand sondern auch das soziale Gewissen in dieser Stadt - so es denn noch vorhanden ist, so Schock abschließend. (Schluß) paw

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