GPA-DJP: Lohn- und Gehaltsverhandlungen in der PPV-Industrie erfolgreich abgeschlossen

Kollektivvertragslöhne und Gehälter um 2,4% erhöht

Wien (GPA-DJP/ÖGB) - Die Lohn- und Gehaltsverhandlungen in der Papier und Pappe verarbeitenden (PPV)-Industrie Österreichs wurden am 13. Februar 2007 in der dritten Verhandlungsrunde durch die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP) erfolgreich abgeschlossen. Die Kollektivvertragslöhne und Gehälter werden bei ArbeiterInnen und Angestellten um 2,4 Prozent erhöht. ++++

Erstmals wurden die Lohn- und Gehaltsverhandlungen nach der Gewerkschaftsfusion von GPA und DJP für beide Gruppen gemeinsam geführt. Die Lehrlings-entschädigungen werden auch um 2,4 Prozent erhöht, ebenso der Nachtzuschlag und die Schmutzzulagen.

Bei den Angestellten werden die Ist-Gehälter um 2,2 Prozent erhöht. Bei den ArbeiterInnen werden die Ist-Löhne um jenen Euro-Betrag erhöht, der sich aus der Anhebung der Kollektivertraglöhne ergibt (Parallelverschiebung).

Die Lohn- und Gehaltstabellen treten bei wöchentlicher Lohnauszahlung mit 5. März 2007 und bei monatlicher Lohn- und Gehaltszahlung mit 1. März 2007 in Kraft. Die Laufzeit beträgt zwölf Monate.

Weiters konnten 100% Abfertigungsanspruch für Hinterbliebene (Abfertigung alt) bei Todesfall eines/einer ArbeitnehmerIn als Verbesserung im Rahmenrecht für beide Gruppen erreicht werden.

Mit dieser Lohn- und Gehaltserhöhung ist es dem Verhandlungsteam der Gewerkschaft GPA-DJP gelungen, eine deutliche Reallohn- und Gehaltserhöhung für die rund 10.000 Beschäftigten der Branche zu erreichen.

ÖGB, 14. Februar 2007 Nr. 110

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