Kickl: Gesetzeslage bei Delikt Kindesmissbrauch verschärfen

FPÖ-Generalsekretär: Die Schwächsten in der Gesellschaft müssen endlich wirksam vor Kinderschändern geschützt werden

Wien (OTS) - "Bei Kinderschändern darf es kein gnädiges Urteil und auch keine Geldstrafen geben. Eine unbedingte Haftstrafe ist die einzige Möglichkeit, um die Gesellschaft vor solchen Personen zu schützen und ein unmissverständliches Signal der Nichtakzeptanz der Gesellschaft gegenüber jeder Form von Kindesmissbrauch zu setzen", erklärte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl in Bezug auf einen Medienbericht, wonach ein Tennislehrer nach einem erwiesenen Kindesmissbrauch in zweiter Instanz vom Wiener Oberlandesgericht nur mit einer Geldstrafe belegt worden war.

Die Interessen der Schwächsten in unserer Gesellschaft müssten eigentlich Vorrang vor den Interessen eines rechtskräftig verurteilten Kinderschänders haben, forderte Kickl weiters. Eine drastische Verschärfung des Strafausmaßes sowie auch ein unbedingter Freiheitsentzug seien dagegen die einzigen Möglichkeiten, um Kindesmissbrauch einigermaßen wirksam in den Griff zu bekommen, betonte Kickl. In schweren Fällen von Kindesmissbrauch müsse auch zu lebenslangen Haftstrafen gegriffen werden. "Auch in diesem Tatbestand ist leider offenbar noch immer der Täterschutz wichtiger als der Opferschutz. Die Erwähnung, dass die Geldstrafe in dem betreffenden Fall aufgrund des schlecht verdienenden Tennislehrers außerdem nicht sehr hoch ausgefallen ist, schlägt dem Fass überhaupt den Boden aus", zeigte sich Kickl betroffen. Die Rückfälle von Tätern, wie sie in der Vergangenheit trotz angeblicher Unbedenklichkeit leider immer wieder passiert sind, seien mit unbedingten Haftstrafen am ehesten zu minimieren. "Wenn es um das Kindeswohl geht, ist kein Platz für sozialromantische Schwärmereien", schloss Kickl.

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