Wechsel an der Spitze des WKÖ-Fachverbandes UBIT: Alfred Harl folgt auf Friedrich Bock

Wilfried Seyruck und Martin Prager neue Stellvertreter des Fachverbandsobmannes

Wien (PWK092) - Mit 15. Februar 2007 legt Friedrich Bock (65) die Funktion als Obmann des Fachverbandes Unternehmensberatung und Informationstechnologie (kurz UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich zurück. Zu seinem Nachfolger wurde Alfred Harl (50), CMC, gewählt. Des weiteren gibt es neue Stellvertreter. Der neue UBIT Vorstand setzt sich damit nun zusammen aus: Fachverbandsobmann Alfred Harl CMC (ÖWB), Stellvertreter sind Wilfried Seyruck (ebenfalls ÖWB) und Martin Prager (SWV).

Der scheidende oberste Funktionär des Fachverbandes UBIT, Bock, gehört dem Fachverbandsausschuss seit der Gründung im Jahr 1985 an, war zwölf Jahre lang Fachverbandsobmann-Stellvertreter und vier Jahre Fachverbandsobmann. Alfred Harl, bisher Obmann der Fachgruppe UBIT Niederösterreich und Bocks Stellvertreter auf Bundesebene, hat in diesen Funktionen in den vergangenen Jahren eine Reihe von Aktivitäten initiiert, die weit über Niederösterreichs Grenzen hinaus Wirkung zeigten und zeigen: So konnte er den Österreichischen IT- & Beratertag zu einem bundesweit anerkannten Top-Expertentreff entwickeln. Der Consultants Competence Circle prägt seit seiner Gründung einen neuen Stil branchenübergreifender Diskussionsveranstaltungen.

Der designierte Obmann Harl anlässlich der "Staffelübergabe":
"Fritz Bock hat sich mit unermüdlicher Konsequenz für die Anliegen der UBIT-Berufsgruppen, jüngst beispielsweise für den neuen Bilanzbuchhalter-Beruf, eingesetzt. Diesen neu geschaffenen Beruf gilt es nun genauso weiter zu unterstützen wie jene gewerblichen Buchhalter, die nach bisherigen Vorgaben tätig sind, so wie alle unsere Mitglieder zu betreuen." Weiters ist dem Fachverband UBIT als Interessenvertretung von 43.000 österreichischen Unternehmen - davon ein großer Teil Ein-Personen-Unternehmen - aus den Bereichen IT und wirtschaftsberatende Berufe die Förderung und Steigerung des Exportes von wissensbasierten Dienstleistungen ein großes Anliegen.

Harl lobt die bisherige konstruktive Zusammenarbeit von Fachverband und Fachgruppen: "Dass wir mit dem Österreichischen IT-und Beratertag 2006 die Hofburg bis in die letzten Reihen füllen konnten, ist ebenso das Ergebnis kontinuierlicher Aufbauarbeit und bundesweiter Kooperation, wie unsere gemeinsame Beharrlichkeit in den Verhandlungen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit und den Ingenieurkonsulenten und den Technischen Büros: So konnte 2005 erstmals ein eigener gemeinsamer Staatspreis für UBIT-MItglieder vergeben werden."

Schwerpunkte und neue Herausforderungen sieht Harl in mehreren Bereichen: "Zum einen liegt mir das Thema Basisdemokratie und die aktive Einbindung der Mitglieder in die Aktivitäten ihrer Berufsvertretung ganz besonders am Herzen. Hier werden wir ganz konkrete Maßnahmen setzen. Zum anderen sehe ich in den Bereichen ‚Markttransparenz’ und ‚Qualität und Qualifikation’ Chancen für den Fachverband, die Marktfähigkeit der von Kleinunternehmen dominierten österreichischen Beraterwelt zu unterstützen." Dazu gehört auch die Überarbeitung des Berufsbildes für Unternehmensberater. "Im Zuge dessen treten wir vehement unter anderem für ein umfangreiches Vertretungsrecht für Klienten und damit verbunden die Verschwiegenheitsverpflichtung ein", so Harl abschließend. (JR)

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Tel.: 05 90 900-3173
E-Mail: ubit@wko.at
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