• 14.02.2007, 09:53:46
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IV-GS Beyrer: Von erfolgreicher Industrie profitiert ganze Wirtschaft

Ausstellung: "150 Jahre Arthur Krupp - werken wirken wandel" im Haus der Industrie

Wien (OTS) - Die IV präsentierte Dienstag Abend im Haus der
Industrie Auszüge der Ausstellung "Arthur Krupp - werken wirken
wandel". Im Mittelpunkt der Ausstellung, sie läuft bis 31. Mai 2007,
stehen Leben und Wirken Arthur Krupps und die damit verbundene
Entwicklung Berndorfs zu einer Industriestadt.

Im Rahmen der festlichen Eröffnung würdigte IV-Generalsekretär
Mag. Markus Beyrer das umfassende Lebenswerk Arthur Krupps. Sein Name
sei ein Synonym für Entstehung und Erfolg des Industrielandes
Österreich, so der Generalsekretär. Dabei hob er die Bedeutung der
Industrie für Wirtschaft und Gesellschaft hervor. "Besonders
faszinierend am Leben und Wirken des Arthur Krupp ist die
beispielgebende Entwicklungskraft, die die Industrie entfalten
kann", stellte Beyrer fest und verwies auf einen Schwerpunkt der
Ausstellung: die Wandlung Berndorfs vom Walddörfchen zu einer
bekannten Industriestadt. Aus Gewinnen der Berndorfer
Metallwarenfabrik sowie dem privaten Vermögen investierte Krupp in
die Stadtentwicklung: Infrastruktur, Bildungs- und
Gesundheitseinrichtungen entstanden - Investitionen, von denen die
Bevölkerung nachhaltig profitierte. Noch heute sind die "Berndorfer
Schulen" berühmt. "Von einer erfolgreichen Industrie profitiert die
gesamte Gesellschaft", so Beyrer.

Biographische Vertiefung in Leben und Wirken Arthur Krupps bot DI
Dietmar Lautscham, der Autor des Buches "Arthur, der österreichische
Krupp, 1856-1938". Anschließend zeichnete die
Ausstellungskoordinatorin, DI Gabriele Schöberl, den Zusammenhang
zwischen Krupps ökonomischem und sozialem Weitblick und der
Entwicklung Berndorfs zu modernen Industriestadt nach. Die Berndorfer
Metallwaren erlangten durch Arthur Krupp weltweite Bedeutung, das
Unternehmen führte Niederlassungen bis Alexandria und Expeditionen
bis nach Neu Guinea.

Abschließend bezeichnete der Generaldirektor der Berndorf AG und
Präsident der IV-NÖ, Norbert Zimmermann, Arthur Krupp als Vorbild und
dessen Wirken als Auftrag. Die niederösterreichische Industrie
erfreue sich bester Gesundheit, doch bestehe "kein Anlass, sich auf
diesen Lorbeeren auszuruhen". Die gute Position müsse immer wieder
neu erobert werden, betonte Zimmermann. "Dass Österreich heute ein
Industrieland ist, gehört zu unserem Selbstverständnis", so der
Berndorf-Generaldirektor. Die Entwicklung Berndorfs und Österreichs
sei weitgehend parallel verlaufen. Angefangen von der
Industrialisierung und der ihr folgenden Modernisierung im 19.
Jahrhundert - das erste elektrische Licht in einer Fabrik gab es bei
der Berndorfer Metallwarenfabrik - bis hin zu Privatisierung und
Internationalisierung der Gegenwart würden der Berndorfer und
Österreichische Weg Gemeinsamkeiten aufzeigen.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete der Arthur Krupp-Marsch,
der vom Kapellmeister der Hoch- und Deutschmeister 1911 für Arthur
Krupp komponiert wurde. Gespielt wurde der Marsch auf der klassischen
Ziehharmonika von Kurt Voitech (Direktor der Raika Mariazellerland).

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