Lungenhochdruck: Tragischer Tod eines 23 Jährigen

Scheckübergabe für das Ströck Tramway Charity Projekt an die Lungenhochdruck Forschung, - 23 jähriger Patient übernahm Scheck und erlitt 3 Tage später Sekundentod

Wien (OTS) - Alexander R., ein 23 jähriger
Lungenhochdruck-Patient, übernahm am 01.02.2007 noch bestens gelaunt und voller Hoffnung den Scheck der Ströck Oldtimer-Bim über Euro 5.000,-. Das Kooperationsprojekt der Bäckerei Ströck und der Wiener Linien wurde mit Hilfe zahlreicher Prominenter aus Sport- und Showbusiness für die Lungenhochdruck-Forschung veranstaltet. Die Wiener Linien widmeten auch ihren diesjährigen Adventmarkt, der von Alexander R.s Mutter organisiert wurde, der Erforschung dieser noch unheilbaren, fortschreitend verlaufenden Waisenkrankheit. Bei dem Adventmarkt konnten rund Euro 15.000,- lukriert werden. Alexander R.s Mutter wollte ihren Sohn darüber informieren und fand ihn tot in seinem Auto in der Parkgarage auf. Sein Handy lag unbenützt bei ihm. Er hatte nicht einmal mehr die Zeit, Hilfe zu rufen.

"Lungenhochdruck kann jeden treffen - jederzeit. Deshalb muss bald eine Heilung gefunden werden", erklärte der junge Lungenhochdruck-Patient noch bei der Pressekonferenz im Rahmen der Scheckübergabe. Der plötzliche Tod Alexanders wäre ohne Aufklärungsarbeit in den letzten Jahren nur als weiterer ungeklärter Herzinfarkt-Fall abgetan worden. Doch Lungenhochdruck ist eine ernst zu nehmende, schwerwiegende Erkrankung, die jeden jederzeit, unabhängig von Alter, Geschlecht und Lebensgewohnheiten treffen kann. Effiziente Heilungsstrategien können nur mittels Finanzierung der Forschung entwickelt werden. "Nur so können wir den betroffenen Patienten Hoffnung auf Zukunft schenken", erklärt Gerry Fischer, Obmann des Lungenhochdruck Forschungsvereins. "Und mein Appell an viele Schlankheitsfanatiker: Appetitzügler können mitunter Lungenhochdruck auslösen und zu plötzlichem Tod durch Rechtsherzversagen führen."

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