FPÖ: Verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien statt Förderung der Atomenergie

Hofer: "Finanzierung der europäischen Atomlobby durch österreichische Steuergelder muss ein Ende haben"

Wien (OTS) - Die Bundesregierung bekennt sich zwar zu einer
aktiven Anti-Atompolitik, die Realität sieht aber anders aus, denn von einem Ausstieg Österreichs aus dem Euratom-Vertrag ist nach wie vor keine Rede. Im Gegensatz dazu bekräftigt die FPÖ abermals ihre ablehnende Haltung gegenüber der Nutzung von Atomenergie und wiederholt ihre Forderung zum Euratom-Ausstieg.

FPÖ-Umweltsprecher NAbg. Norbert Hofer stellt klar: "Der Euratom-Vertrag dient nicht der Forschung und Sicherheit, er dient der Förderung der Atomkraft. Denn anstatt die Sicherheit bereits bestehender Atomkraftwerke zu erhöhen, investiert man in die ökonomische Vormachtstellung der Atomenergie. Der Bau von Atomkraftwerken wird somit auch mit österreichischen Steuergeldern finanziert, und das obwohl das Problem der Beseitigung des Atommülls bis heute ungelöst ist."

Deshalb will die FPÖ, dass die hohen Beträge, die jährlich an Euratom fließen, zweckgebunden für den Ausbau der erneuerbaren Energie in Österreich Verwendung finden. Konkret geht es um die Schaffung einer Agentur für erneuerbare Energie.

Hofer: "Die Österreicher haben sich bereits 1978 mehrheitlich gegen die Nutzung von Atomkraft ausgesprochen. Dennoch fließen jährlich beträchtliche finanzielle Mittel aus dem Staatshaushalt an Euratom. Die FPÖ fordert den Ausstieg aus dem Euratom-Vertrag und schlägt vor, mit EURENEWABLE ein Institut zur verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien ins Leben zu rufen. Diese neue Agentur könnte ihren Sitz in Güssing haben."

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