BMHS von der Senkung der Klassenschülerhöchstzahl ausgeschlossen

Enttäuschung bei den BMHS-Lehrer/innen

Wien (OTS) - Im Rundschreiben BMBWK-637/0016-III/2007 teilt die Unterrichtsministerin Dr. Schmied den Landesschulräten mit, dass die Senkung der Klassenschülerhöchstzahl auf 25 nur für die ersten Klassen der Allgemein Bildenden Pflichtschulen und der AHS aufsteigend durchgeführt wird.

Diese Regelung widerspricht dem Regierungsübereinkommen, in dem vereinbart wurde, dass die Umsetzung dieser Klassenschüler/innen-Höchstzahl in der ersten Schulstufe jeder Schulart aufsteigend durchzuführen ist.

"Unsere Enttäuschung ist grenzenlos", meint dazu Mag. Jürgen Rainer, Vorsitzender der BMHS - Gewerkschaft, weisen doch die Berufsbildenden Höheren Schulen Österreichs die größte Anzahl jener Klassen auf, in der die Klassenschülerhöchstzahl 30 überschritten wird.

Rainer: "Wir haben uns erwartet, dass wir zumindest vor der Bekanntgabe des Ausschlusses der BMHS von der Senkung der Klassenschülerhöchstzahl zu einem sozialpartnerschaftlichen Gespräch von der Frau Bundesministerin eingeladen werden, haben wir doch bereits am 12. Jänner 2007 um Bekanntgabe eines Besprechungstermines ersucht. Einen solchen Führungsstil haben wir bisher nicht gekannt, dennoch hoffen wir, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Gerade die BMHS benötigt vorrangig die finanziellen Mittel zur differenzierten und individualisierten Gestaltung des Unterrichts, um auf die unterschiedlichen Eingangs- und Lernvoraussetzungen unserer Schülerinnen und Schüler eingehen zu können."

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Prof. Mag. Jürgen Rainer
BMHS - Gewerkschaft
Strozzigasse 2
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Tel.: 0664-4981430

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