FP-Mühlwerth: Totalversagen der Schulbehörden beim OÖ Drama

Haben die Verantwortlichen geschlafen?

Wien, 13.02.2007 (fpd) - Der § 9 des Schulpflichtgesetzes regelt ganz genau die Pflichten des Schulbesuches. Es sei daher unfassbar, dass die drei Mädchen aus Oberösterreich innerhalb eines halben Jahres nur 22 Tage in der Schule waren und die Schulbehörden offensichtlich nichts unternommen hat, kritisiert die freiheitliche Schulsprecherin für Wien, Bundesrätin Monika Mühlwerth, heute.

Während den Mitschülern sehr wohl aufgefallen sei, dass die Mädchen kaum am Unterricht teilnahmen, haben die Lehrer, der Direktor und die Schulbehörde offensichtlich weggeschaut. Wie sonst wäre es zu erklären, dass die Bildungsdefizite - wie von einer behandelnden Psychologin bestätigt - der Mädchen augenscheinlich nicht aufgefallen sind. Leider ist das ein Phänomen unserer Gesellschaft, dass allzu gerne der Kopf in den Sand gesteckt wird, statt Zivilcourage zu zeigen, so Mühlwerth.

Laut Auskunft der Nachbarn wurde durchaus der Versuch unternommen die Verantwortlichen über die beängstigenden Zustände zu informieren -leider sind sie aber an der Behörde gescheitert. Wenn aber einmal etwas passiert, reagieren die Verantwortlichen mit dem üblichen Reflex dass sie ohnehin alles Mögliche unternommen hätten und ihnen daher keine Schuld zukäme. In diesem Fall dürften die Behörden allerdings geschlafen haben, kritisierte Mühlwerth.

Man kann nur hoffen, dass die Mädchen diese Leidensgeschichte nach und nach verarbeiten und in absehbarer Zeit wieder ein normales Leben zu führen imstande sind, so die freiheitliche Schulsprecherin abschließend. (Schluss) paw

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