FMK-Maier: Kein Beweis für Mobilfunk-Risiko

Forderungen der Umweltanwaltschaften sind alter Hut

Wien (OTS) - Der heute im Rahmen einer Pressekonferenz
präsentierte Mobilfunk-Forderungskatalog der Umweltanwaltschaften wird vom FMK-Geschäftsführer Maximilian Maier inhaltlich stark kritisiert. Die Forderungen der Umweltanwaltschaften basieren auf einem Gutachten aus 2005 und berücksichtigen nicht den gesamten, verfügbaren wissenschaftlichen Kenntnisstand. "Es wirkt fast so, als ob für die neue Regierung ein altes Thema aufgewärmt werden soll. Die aktuellen Fakten werden weder in diesem Gutachten noch im Forderungspapier berücksichtigt", so Maier.

Im Juni 2006 hat die Weltgesundheitsorganisation in ihrer aktuellen Stellungnahme (WHO Fact Sheet Nr. 304) festgestellt:
"Berücksichtigt man die sehr niedrigen Feldstärken und die bisher vorhandenen Forschungsergebnisse, lässt sich kein überzeugender wissenschaftlicher Beleg dafür finden, dass sich die schwachen hochfrequenten Signale von Basisstationen und drahtlosen Netzwerken nachteilig auf die menschliche Gesundheit auswirken."

Forderung nach Grenzwertsenkung unseriös

Seit mehreren Jahrzehnten versuchen Forscher in aller Welt eine gesundheitliche Beeinträchtigung durch Funkwellen zu zeigen: Ohne Erfolg - jede Evaluation des wissenschaftlichen Kenntnisstandes durch unabhängige, wissenschaftliche Gremien hat bestätigt, dass die Grenzwerte sicher vor allen wissenschaftlich erfassten Wirkungen schützen. Es besteht trotz zahlreicher Forschungen kein Wirkungsmodell, das erklären kann, wie elektromagnetische Felder ohne nachweisbare Kurzzeitwirkungen zu Langzeitwirkungen führen.

Die in Österreich geltenden Grenzwerte sind durch Forschungen in den letzten Jahrzehnten wissenschaftlich abgesichert und schützen die gesamte Bevölkerung. Mit der ÖNORM E 8850 wurde 2006 klar bestätigt, dass die schon bisher angewendeten Grenzwerte der Weltgesundheitsorganisation für elektromagnetische Felder des Mobilfunks bundesweit verbindlich sind. Es ist unseriös, ohne sorgfältige wissenschaftliche Analyse aller Studien eine Grenzwertsenkung zu fordern. "Die wissenschaftliche Faktenlage muss Grundlage unseres Handelns bleiben, ansonsten ist der Willkür Tür und Tor geöffnet", sagt Maier.

Service

Weltgesundheitsorganisation, WHO Fact Sheet Nr. 304:
http://www.ots.at/redirect.php?whofactsheet

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