Pirker: Vorsichtiger Optimismus bei Nordkorea-Einigung

Einigung wäre nur erster Schritt hin zu Sicherheit in der Region

Strassburg, 13. Februar (ÖVP-PD) Erste Meldungen über einen Durchbruch in den Sechs-Parteien-Verhandlungen über einen Stopp von Nordkoreas Atomprogramm bewertete der Vorsitzende der Korea-Delegation des Europäischen Parlaments, Dr. Hubert Pirker, vorsichtig optimistisch: "Wenn sich die vorläufigen Nachrichten über die Erzielung eines Übereinkommens in der vergangenen Nacht bewahrheiten sollten und von allen Teilnehmern bestätigt werden, wäre dies ein erster Schritt in Richtung eines nachhaltigen Abrüstungsprozesses", sagte Pirker. ****

"Allzu großer Optimismus wäre jedoch voreilig. Zuerst müssen alle Teilnehmer der Sechs-Parteien-Gespräche zustimmen und dann muss Nordkorea seinen Teil des Übereinkommens auch wirklich einhalten. Das ist springende Punkt: Die Diktatur Kim Jong Ils hat einen traurigen Rekord gebrochener Zusagen und Rückzüge aus bereits geschlossenen Vereinbarungen aufzuweisen", warnte der ÖVP-Europaparlamentarier.

Meldungen zufolge konzentriert sich das gestern Nacht ausverhandelte Übereinkommen auf Zusagen für Energielieferungen an Nordkorea, im Gegenzug zur Schließung seiner Nuklearanlagen und -als nächsten Schritt - zum vollständigen Abbau. "Selbst wenn diese Vereinbarung von Nordkorea eingehalten werden sollte, stellt das
nur eine Phase des Denuklearisierungsprozesses dar. Nordkorea muss auch seine angeblichen Atomwaffenbestände offen legen und abbauen. Eine volle Kooperation Nordkoreas ist notwendig, um die Region von einer der größten Bedrohungen für Sicherheit und Frieden zu befreien", sagte Pirker abschließend.

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