ARBÖ: Der dritte und "schlimmste" Akt des Semesterferien-Reiseverkehrs

Längste Staus auf Transitstrecken durch Ferienbeginn unter anderem in Bayern sicher

Wien (OTS) - Am kommenden Woche "spielt" der dritte Akt des Semesterferien-Reiseverkehrs 2007. Dieser "Akt" wird nach Erfahrungen des ARBÖ durch den Ferienbeginn in Oberösterreich, der Steiermark und dem benachbarten Bayern sowie Teilen der Tschechischen Republik , der stauträchtigste auf den österreichischen Transitstrecken. Zusätzlich endet in 5 österreichischen und einem deutschen Bundesland die schulfreie Zeit.

Um den obersten Platz in der "Stau-Hitparade" werden am Samstag die Inntalautobahn (A12) in Tirol und die Tauernautobahn (A10) in Salzburg "rittern". Auf der Inntalautobahn sind Staus im Bereich zwischen der Ausfahrt Wiesing/Zillertal und der Grenze Kufstein/Kiefersfelden so gut wie sicher. Auch auf der Tauernautobahn müssen Autofahrer im Bereich zwischen Bischofshofen und Salzburg ab den frühen Vormittagsstunden mit dem totelnVerkehrszusammenbruch in beiden Richtungen rechnen. Auch auf den folgenden Strecken wird für die Urlauber bis in die Nachmittagsstunden viel Geduld von Nöten sein:
* Rheintalautobahn (A14), vor dem Amberg- und Pfändertunnel sowie zwischen Nüziders und Bludenz/Montafon (A14)
* Arlbergschnellstraße (S16), zwischen Landeck und Nüziders (Tirol/Vorarlberg
* Ennstal Bundesstraße (B320) zwischen Liezen und Trautenfels (Steiermark)
* Fernpaß Bundesstraße (B179) zwischen Imst und der Grenze Vils/Füssen (Tirol)
* Reschen Bundesstraße (B180) zwischen Landeck und Prutz (Tirol)
* Zillertal Bundesstraße (B169) zwischen Wiesing und Fügen (Tirol

Im benachbarten Bayern wird sich das Staugeschehen vor allem auf der Verbindung München-Salzburg (A8) und der Verbindung Kufstein-Rosenheim (A93) abspielen. Auf der A93 wird es im gesamten Verlauf ebenso wie auf der A8 zwischen München und Rosenheim in Richtung Österreich, aber auch teilweise in der Gegenrichtung kaum ein Weiterkommen geben, warnen die Verkehrsexperten des ARBÖ.

"Um Zeit und Nerven zu sparen, sollten Urlauber azyklisch reisen und daher den Samstag als Reisetag soweit als möglich meiden. Sollte der "Stautag" als Reisetag nicht vermeidbar sein, sollte auf jeden Fall genügend Verpflegung (Obst und leichte Snacks sowie Fruchtsäfte oder ähnliche anti-alkoholische Erfrischungsgetränke) sowie genügend Ablenkung, wie Lesestoff für den Beifahrer oder Malbücher sowie Spielzeug für Kinder mit an Bord sein", rät ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider.

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ-Informationdienst
Tel.: (++43-1) 89121-7
ailto: id@arboe.at
http://www.arboe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR0002