Pflege - Lapp zu ÖVP: 3.000-Euro-Preisschild ist keine "Lösung"

Wien (SK) - "Was die ÖVP-Familiensprecherin Steibl nicht versteht, ist, dass Minister Bartenstein kein Modell vorgelegt hat, sondern der 24-Stunden-Betreuung nur ein Preisschild umgehängt hat", sagt SPÖ-Behindertensprecherin Christine Lapp zur Kritik von Steibl an Sozialminister Buchinger. "Was soll das für eine Lösung sein, wenn man den Familien ausrichtet, sie sollen 3.000 Euro pro Monat bezahlen, wo jeder weiß, dass sich das niemand leisten kann?", so Lapp. ****

Die SPÖ-Abgeordnete vertraut in dieser Sache ganz auf Sozialminister Buchinger, der, so wie es im Regierungsprogramm vereinbart wurde, mit allen Beteiligten ein Gesamtpaket zu Pflege und Betreuung erarbeiten wird, das auch die Finanzierung klärt. "Wir haben uns mit der ÖVP darauf geeinigt, Pflege und Betreuung sollen legal, leistbar und qualitätsgesichert sein", betonte Lapp am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Dazu brauche es "strukturiertes, gemeinsames Vorgehen, nicht die Schnell- und Querschüsse aus der ÖVP-Parteizentrale", so Lapp.

Sozialminister Buchinger hat gestern bekannt gegeben, dass am 26. Februar die von ihm eingesetzte Arbeitsgruppe zur Pflege starten werde. Daran teilnehmen sollen neben dem Wirtschafts- und Gesundheitsministerium auch Vertreter der Länder. Ziel ist es, möglichst bis zum Sommer eine Gesamtlösung zu erarbeiten. (Schluss) wf

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275

Impressum:
Medieninhaber Sozialdemokratische Partei Österreichs,
Bundesorganisation,
1014 Wien, Löwelstraße 18.
Offenlegung: http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0001