• 13.02.2007, 11:42:37
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Pflege - Lapp zu ÖVP: 3.000-Euro-Preisschild ist keine "Lösung"

Wien (SK) - "Was die ÖVP-Familiensprecherin Steibl nicht versteht,
ist, dass Minister Bartenstein kein Modell vorgelegt hat, sondern der
24-Stunden-Betreuung nur ein Preisschild umgehängt hat", sagt
SPÖ-Behindertensprecherin Christine Lapp zur Kritik von Steibl an
Sozialminister Buchinger. "Was soll das für eine Lösung sein, wenn
man den Familien ausrichtet, sie sollen 3.000 Euro pro Monat
bezahlen, wo jeder weiß, dass sich das niemand leisten kann?", so
Lapp. ****

Die SPÖ-Abgeordnete vertraut in dieser Sache ganz auf
Sozialminister Buchinger, der, so wie es im Regierungsprogramm
vereinbart wurde, mit allen Beteiligten ein Gesamtpaket zu Pflege und
Betreuung erarbeiten wird, das auch die Finanzierung klärt. "Wir
haben uns mit der ÖVP darauf geeinigt, Pflege und Betreuung sollen
legal, leistbar und qualitätsgesichert sein", betonte Lapp am
Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Dazu brauche es
"strukturiertes, gemeinsames Vorgehen, nicht die Schnell- und
Querschüsse aus der ÖVP-Parteizentrale", so Lapp.

Sozialminister Buchinger hat gestern bekannt gegeben, dass am 26.
Februar die von ihm eingesetzte Arbeitsgruppe zur Pflege starten
werde. Daran teilnehmen sollen neben dem Wirtschafts- und
Gesundheitsministerium auch Vertreter der Länder. Ziel ist es,
möglichst bis zum Sommer eine Gesamtlösung zu erarbeiten. (Schluss)
wf

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   Offenlegung: http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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