RFW-BO Amann: Solidarversicherung durch Unwetterschäden muss kommen!

Solidarhaftung statt staatliche Prämie!

Wien (OTS/RFW) - Der Vorschlag der Oberösterreichischen Versicherung nach einer "staatlich geförderten Katastrophenvorsorge" ähnlich der privaten Pensionsvorsorge mit einer staatlichen Prämie ist zwar eine Möglichkeit eines verbesserten Versicherungsschutzes, das Modell des RFW nach einer Solidarhaftpflichtversicherung für Elementarschäden für alle Haushalte, würde aber den Totalschutz garantieren und dazu auch leistbar sein, so der RFW-Bundesobmann, KO Ing. Fritz Amann, in einer Aussendung.

Amann dazu: "Auch wenn durch den Katastrophenfonds, private Spenden, sowie öffentliche Mittel den Unwettergeschädigten bisher geholfen werden konnte, bleibt in der Regel immer noch 50% des Schadens zu Lasten der Geschädigten übrig. Eine ausreichende Schadensabdeckung für Elementarschäden lässt in vielen Fällen die betriebswirtschaftliche Lage der Betriebe bzw. die finanzielle Lage der Privathaushalte nicht zu, da die entsprechenden Versicherungsprämien für den Einzelfall wirtschaftlich nicht rechnen. Das gilt auch dann, wenn der Staat sich an der Versicherungsprämie, die einen höheren Schutz bietet, beteiligt."

Aus den angeführten Gründen wäre es daher sinnvoll das Modell einer Solidargemeinschaft zur Versicherungsdeckung von Elementarrisiken -wie es in der Schweiz bereits erfolgreich praktiziert wird - zu entwickeln. Unsere Schweizer Nachbarn haben erkannt, dass nur eine für alle verpflichtende im öffentlich-rechtlichen Rahmen wirkungsvolle Prävention und Risikosteuerung integral und kostengünstig durchsetzbar ist. Die öffentlich-rechtliche, solidarische Organisation der Elementarschadensversicherung wird in der Schweiz als die beste Antwort auf die steigenden Risiken aus Naturgefahren angesehen und diese Sicht der Dinge sollte auch für Österreich gelten, so der RFW-Bundesobmann.

Für ihn ist wichtig, dass die zerstörte Bausubstanz zu den aktuellen Preisen wieder hergestellt werden kann. Darüber hinaus bietet die Versicherung volle Deckung auch bei größten Naturkatastrophen. Das Risiko teilen sich die Kantonalen Gebäudeversicherungen sowie private Versicherungsgesellschaften. Sie decken versicherte Schäden unbegrenzt ab. Das ist aufgrund der Solidarhaftung zu einer günstigen und für alle finanzierbare Versicherungsprämie möglich. Da auch in Zukunft aufgrund des globalen Klimawandels vermehrt mit Elementarereignissen zu rechen ist, wäre dies das richtige Modell zur umfassenden Schadensregulierung in Österreich, so der RFW-Bundesobmann, KO Ing. Fritz Amann, abschließend (Ende)mb

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