Kickl: AMS: Skandalöser Umgang mit persönlichen Daten

FPÖ-Sozialsprecher: Privatsphäre muss auch in der Arbeitslosigkeit gewahrt bleiben

Wien (OTS) - "Das AMS ist dazu da, um Menschen bei der
Arbeitssuche zu beraten und gegebenenfalls finanziell unter die Arme zu greifen, aber nicht um deren Privatleben zu durchleuchten", zeigte sich heute FPÖ-Arbeits- und Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl empört. Der entsprechende Artikel im "Kurier" zeige einmal mehr, wie fahrlässig auch im öffentlichen Bereich oftmals mit dem heiklen Thema Datenschutz umgegangen werde.

Für die Arbeitsuchenden sei diese Situation ohnehin eine starke psychische Belastung. Statt die Arbeitssuche nach Kräften zu unterstützen, würde das AMS mit der Weitergabe von Gesundheitsdaten diese nur unnötig erschweren, abgesehen von einer groben Verletzung der persönlichen Privatsphäre des Betroffenen, so Kickl weiter. "Es kann nicht sein, dass das Arbeitsmarktservice beliebig persönliche Daten sammeln und einfach nach Bedarf weitergeben kann. Dieser Missstand muss sofort abgestellt werden. Es wäre darüber hinaus schön, wenn das AMS nicht durch solche Meldungen, sondern endlich durch höhere Vermittlungsquoten auffallen würde", schloss Kickl.

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