• 13.02.2007, 09:48:22
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"Sonne für Wien" auf der "Bauen & Energie"-Messe

Wien hat Solarförderung verdoppelt

Wien (OTS) - Im Rahmen der Solarinitiative "Sonne für Wien 2007"
betreuen Klimaschutz-ExpertInnen der Stadt Wien in Kooperation mit
klima:aktiv solarwärme ab kommenden Donnerstag einen Messestand auf
der "Bauen & Energie"-Messe. Diese findet vom 15.2. bis 18.2.2007 in
der Reed Messe Wien, Messeplatz 1, Halle B statt.

An interessierte Besucher werden Informationsmaterialien zur
Wiener Solarförderung in Form von Broschüren, Flugblätter verteilt.
Selbstverständlich ist auch eine individuelle Beratung zur Nutzung
der Sonnenenergie möglich. "Erfreulicherweise interessieren sich
immer mehr Wienerinnen und Wiener für Energie aus Sonne. Die Stadt
Wien hat im letzten Jahr die Solarförderung verdoppelt, um auf die
steigende Nachfrage entsprechend reagieren zu können", so
Umweltstadträtin Ulli Sima. "Für die Stadt Wien ist aktiver
Klimaschutz seit Jahren ein zentrales Anliegen, dank des
ambitionierten Klimaschutzprogramms KliP spart Wien jährlich 2,4 Mio
Tonnen CO2 ein", so Sima.

Solarevent auf der Messe

Im Rahmen von "Sonne für Wien 2007" organisiert die Wiener
Umweltanwaltschaft in Zusammenarbeit mit der Wiener Landesinnung der
Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker eine "Wiener Solaraktion"
für Wiener Kleingärtner und EinfamilienhausbesitzerInnen. Diese wird
am 16. Februar auf dem Messegelände (im Leharsaal) mit einer
Pressekonferenz (13:30 Uhr) gestartet und interessierten BürgerInnen
im Anschluss daran vorgestellt.

o Mehr Informationen:                          
  www.bauen-energie.at/besucher/solarevent.html

Die Initiative "Sonne für Wien"

Um die Nutzung der Solarenergie weiter zu forcieren, hat die
Stadt Wien im Jahr 2005 die Initiative "Sonne für Wien" unter der
Schirmherrschaft von Bürgermeister Dr. Michael Häupl und
Umweltstadträtin Mag. Ulli Sima sowie unter der Federführung der
Magistratsdirektion Klimaschutzkoordination gesetzt. "Durch gezielte
Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildungsmaßnahmen wurden die Vorteile
der Solarenergie für die Menschen und das Klima herausgearbeitet und
die Chancen für den Einzelnen aufgezeigt. Eine Übersicht zu den
geplanten Veranstaltungen der Solarinitiative 2007 "Sonne für Wien"
findet man unter www.wien.gv.at/umwelt/klimaschutz/ .

Erneuerbare Energieträger haben eine Schlüsselrolle im
Klimaschutz

Der Nutzung erneuerbarer Energieträger kommt im
Klimaschutzprogramm der Stadt Wien (KliP Wien) zentrale Bedeutung zu.
Dementsprechend werden in Wien laufend diesbezügliche Projekte
realisiert. Jüngstes und prominentestes Beispiel ist das 2006
eröffnete weltgrößte Wald- Biomassekraftwerk Simmering. Hier werden
ab sofort pro Jahr fossile Brennstoffe von rund 72.000 Tonnen
Steinkohle oder 47.000 Tonnen Heizöl eingespart. Durch dieses
Kraftwerk erspart sich Wien jährlich 144.000 Tonnen CO2- Emissionen.

In diesem Zusammenhang ist selbstverständlich auch die
Sonnenenergie besonders wichtig, treffen in Wien pro Quadratmeter und
Jahr ja immerhin 1100 Kilowattstunden Sonnenenergie auf eine nach
Süden geneigte Fläche. Die Sonnenenergie ist schadstoff- und
kohlendioxidfrei. Schon seit etlichen Jahren wird die Errichtung von
solarthermischen Anlagen durch die Stadt Wien gefördert. Seit
1.1.2007 gelten neue Förderrichtlinien.

Die neue Solarförderung für thermische Solaranlagen

Die neue Förderrichtlinie läuft von 1.1.2007 bis 31.12.2008. Die
Förderung beträgt:

o Solaranlagen zur Warmwasserbereitung                            
  Sockelbetrag von 1000 Euro und 70 Euro pro m2 Absorberfläche,   
  maximal jedoch 30 % der förderbaren Kosten.                     
o Solaranlagen zusätzlich mit Raumheizungsunterstützung           
  Sockelbetrag von 1000 Euro plus 100 Euro pro m2 Absorberfläche, 
  maximal jedoch 40 % der förderbaren Kosten. Voraussetzung:      
  Niedertemperatur-Heizung.                                       
o für Solaranlagen in Mehrfamilienhäusern                         
  beträgt der Sockelbetrag 300 Euro pro Wohneinheit.

Förderstelle ist die Magistratsabteilung 25. Kontakt: Tel.
4000/8025 oder post@m25.magwien.gv.at, http//:www.wien.at/ma25

Auch für Photovoltaikanlagen wurden neue Förderrichtlinien
ausgearbeitet. Diese werden derzeit von der EU-Kommission geprüft und
sind voraussichtlich ab Mitte 2007 wieder anwendbar. Anträge können
aber jederzeit gestellt werden. Nähere Informationen:
https://www.wien.gv.at/wirtschaft/eu-strategie/energie/index.html
(Schluss) fel

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Andrea Stephanie Fellner
Magistratsdirektion-
Klimaschutzkoordination
Tel. 4000/75 084
E-Mail: fel@mdk.magwien.gv.at

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