ÖSTERREICH: Schüler und Beamte belegen Behörden-Versagen im Fall der Geisel-Kinder von Linz

Neue Details zum Martyrium dreier Mädchen, die sieben Jahre im Elternhaus eingsperrt waren.

Wien (OTS) - Ständig neu bekannt werdende Einzelheiten aus dem sieben Jahre dauernden Drama um die drei eingesperrten Mädchen von Linz zeigen, dass Anzeichen für deren Martyrium übersehen wurden. Dies berichtet ÖSTERREICH in seiner morgigen (Dienstag-) Ausgabe. Insbesondere der Umstand, dass die Kinder von ihrer Mutter aus der Schule genommen wurden, ist Schülern und Beamten aufgefallen.

So meldete sich eine Mitschülerin der mittleren der drei Schwestern, Katharina, und schreibt in einem Mail an ÖSTERREICH: Das "Problem mit der Schulbehörde" sei keineswegs erst in den letzten Jahren entstanden, sondern schon früher und vielen Personen bekannt gewesen. Und ein Beamter der Schulbehörde hält in einem Akt zu diesem Mädchen fest, dass 2003 "eine Kindeswohlgefährdung" seitens der Schule festgestellt wurde.

Neue Bilder aus dem Reihenhaus am Pöstlingberg in Linz belegen zudem die Verwahrlosung der Wohnung der drei Mädchen und ihrer Mutter.

ÖSTERREICH-Reporter Manfred Wrussnig berichtet in der Dienstag-Augabe zudem von einem neuerlichen Treffen mit zwei der Mädchen in Kärnten.

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