Fekter: Wohin sind die Millionen geflossen?

ÖVP-Fraktionsvorsitzende im Eurofighter-Untersuchungsausschuss: "War Saab-Gripen-Lastigkeit der SPÖ dadurch motiviert?"

Wien (ÖVP-PK) - Wohin sind die Millionen geflossen, die gemäß einer Marktanalyse von EADS-international im Vorfeld der Nachbeschaffung der Draken in Österreich von den Mitbewerbern (der heutige Zeuge Dr. Bergner nannte vor allem Saab Gripen) ausgegeben wurden? Das fragt sich die Vorsitzende der ÖVP im Eurofighter-Untersuchungsausschuss, Abg. Dr. Maria Fekter, und erläutert: Gemäß der Aussagen des heutigen Zeugen Dr. Bergner von EADS wurde im Vorfeld eine Marktanalyse gemacht. Bei dieser wurde ermittelt, dass die Mitbewerber in Österreich für Lobbying bereits drei bis vier Millionen Euro eingesetzt haben. Für Fekter ist es daher besonders interessant zu wissen, "wohin diese Millionen geflossen sind und bei wem sich das Lobbying konzentriert hat." ****

Eigenartig war für Fekter in diesem Zusammenhang auch die Aussage Bergners, wonach der gesamte Luftfahrzeugbereich davon ausging, dass Saab Gripen in Österreich das Rennen machen würde und ein anderer Anbieter ohnehin keine Chance hätte. Fekter hat daher darum gebeten, die Marktanalyse von EADS-international dem Untersuchungsausschuss zur Verfügung zu stellen. "Es ist hinterfragenswürdig, wofür dieses Geld konkret eingesetzt wurde, wer davon profitiert hat , ob dieses Geld im politischen Umfeld gelandet ist und ob die Saab-Gripen-Lastigkeit der SPÖ, die bisher deutlich zu Tage getreten ist, dadurch motiviert war."
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