FP-Madejski: "Gleisdreieck" in Meidling darf nicht verbaut werden

Lärmhölle für künftige Bewohner verhindern

Wien, 12-02-2007 (fpd) - Der Meidlinger FPÖ-Gemeinderat Dr.
Herbert Madejski spricht sich vehement gegen die geplante Wohnverbauung des nördlich der KDAG-Gründe gelegenen "Gleisdreiecks" zwischen Pottendorfer-, Süd- und Donauländebahn aus.

Bis zum Jahr 2015 werden dort täglich rund 400 Züge (davon etwa 90 Güterzüge) fahren. Die Frequenz wird danach weiter ansteigen. Der Lärm wäre für die Bewohner dort gesundheitsschädlich, selbst wenn Lärmschutzbauten errichtet werden sollten, warnt Madejski.

Zudem sind halbwegs effiziente Lärmschutzmaßnahmen seitens der ÖBB auf Grund der angespannten finanziellen Situation zweifelhaft. Eine neu gegründete Bürgerinitiative in diesem Gebiet fordert für das "Gleisdreieck" eine überwiegende Grünwidmung.

Die FPÖ unterstützt dieses Ziel, das auch für die Bewohner der KDAG-Gründe optimal wäre. Die Verbauungspläne ohne Rücksicht auf die Menschen müssen daher schon im Bauausschuss des Bezirks vereitelt werden. Es soll statt dessen ein Konzept für das "Gleisdreieck" mit großzügig angelegten Grün- sowie maßvoll dimensionierten Büroflächen ausgearbeitet werden, fordert Madejski. (Schluss)am

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