FPÖ-Neubauer: Eklatanter 40-Prozent-Anstieg der Kriminalität gegenüber Jänner 2006 in Oberösterreich

Freiheitlicher Abgeordneter: Monatliche Kriminalstatistik des BM.I für den Jänner 2007 bestätigt Verdacht eines unsicheren Österreichs

Wien (OTS) - "Es ist - gelinde gesagt - eine ausgemachte Sauerei, wie man die Bevölkerung seit Jahren belügt und betrügt, in dem man ihr eine heile Welt und ein sicheres Österreich vorgaukelt", kommentierte heute der oberösterreichische FPÖ-NAbg. Werner Neubauer verärgert die eben erst veröffentlichte Kriminalstatistik für den Jänner 2007. "Ich fordere Innenminister Platter auf, endlich geeignete Maßnahmen zu setzen, damit die Sicherheit der Bürger dieses Landes zumindest wieder einigermaßen gewährleistet ist", erklärte Neubauer.

"Es ist ein Skandal, dass Oberösterreich zum Mekka des organisierten Verbrechens zu werden scheint und die Bevölkerung dieser Entwicklung schutzlos ausgeliefert ist", setzte Neubauer fort. Platter solle die Entwicklung nicht nur "sehr ernst nehmen", sondern endlich Taten setzen. "Das ist es, was die Bevölkerung von ihm erwartet", fuhr Neubauer fort. "Ich erwarte mir eine umfassende Analyse und Begründung, warum es gerade in Oberösterreich zu einer beinahe 40-prozentigen Erhöhung der Kriminalität und somit zu 7332 Straftaten gekommen ist", betonte Neubauer.

"Mit Verharmlosungen und Beschwichtigungen muss endlich Schluss sein. Die Menschen dieses Landes sind es leid, dass sie verstärkt unter Sachbeschädigungen, Schlepperei, Delikten im Suchtgiftbereich und Einbruchsdiebstählen zu leiden haben", so der oberösterreichische FPÖ-Abgeordnete weiter. "Es ist auch nicht verwunderlich, dass die Aufklärungsquote um über 10 Prozent gesunken ist und nunmehr bei 41,3 Prozent liegt", sagte Neubauer. "So wie die Exekutive in den vergangenen Jahren ausgedünnt wurde, kann man den Beamten selbst nicht einmal Vorwürfe machen. Es ist höchst an der Zeit, den Gegebenheiten ins Auge zu sehen und rasch zu handeln", schloss der freiheitliche Abgeordnete aus Oberösterreich.

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