Lichtenecker: Kanzler will beim Klima Verantwortung abwälzen

Klimaschutzpolitik ist Chefsache und nicht Sache irgendeines Beauftragten

Wien (OTS) - "Bundeskanzler Gusenbauer kann die Verantwortung und den dringenden Handlungsbedarf in Sachen Klimaschutz nicht auf irgendeinen Beauftragten abwälzen", mahnte am Montag Ruperta Lichtenecker, Umweltsprecherin der Grünen. Klimaschutzpolitik muss Chefsache sein. Denn um Österreich vom Klimaschutzschlusslicht zum Klimavorreiter in Europa zu machen und das Kyotoziel doch noch zu erreichen bedarf es einer nationalen Kraftanstrengung, die von der Regierung und allen Ministerien als Top-Priorität wahrgenommen werden muss, so Lichtenecker. "Gusenbauer und Pröll sollen ihren peinlichen Klimastreit beenden und endlich handeln."

"Es ist absolut nicht nachvollziehbar, wieso ein Klimaschutzbeauftragter nach jahrelangen Versäumnissen des Umweltministers nun den Karren aus dem Dreck ziehen soll. Vielmehr entsteht der Eindruck, dass Kanzler Gusenbauer mit Showpolitik davon ablenken will, dass die Bundesregierung beim Klimaschutz kopf- und konzeptlos agiert", so Lichtenecker

Denn: "Die Finanzierung des von der Regierung angekündigten Klimaschutzfonds ist bis heute völlig unklar. Und wenn es dazu kommt, braucht es erstklassige KlimaschutzexpertInnen, um den Fonds optimal zu gestalten. Um das Klimaschutzziel zu erreichen und die großen Chancen für Arbeitsmarkt und Wirtschaftsstandort zu nutzen, muss die Regierung endlich Maßnahmen auf den Weg bringen", so Lichtenecker. Das bedeutet massiver Ausbau der erneuerbaren Energien und Steigerung der Energieeffizienz auf allen Ebenen.

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0005