Findeis: Kriminalstatistik zeigt Handlungsbedarf

In Niederösterreich wurden im Jänner 23,6 Prozent mehr Delikte angezeigt als im Vorjahr

St. Pölten (SPI) - "Die Kriminalstatistik für das Monat Jänner zeigt mehr als deutlich auf, dass in der Sicherheitspolitik dringender Handlungsbedarf besteht", so der Sicherheitssprecher der SPÖ-Niederösterreich, LAbg. Hermann Findeis, zu den heute veröffentlichten Daten. In Niederösterreich stieg die Zahl der angezeigten Fälle von 6.437 im Jänner des Vorjahres auf 7.955 im Jänner 2007. "Das entspricht einer Steigerung von sage und schreibe 23,6 Prozent! Verstärkend kommt noch hinzu, dass die Aufklärungsquote im selben Zeitraum um 12,2 Prozent gesunken ist und nun nur mehr 38,6 Prozent beträgt", erläutert Findeis.****

Österreichweit ist die Zahl der Straftaten um 10,8 Prozent gestiegen, wogegen die Zahl der geklärten Fälle um 1,1 Prozent gesunken ist. "Die BeamtInnen der Exekutive leisten jeden Tag großartige Arbeit. Ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass nicht noch mehr passiert. Die jüngsten Zahlen sind für mich aber der klare Beweis, dass sie an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gestoßen sind. Die PolizistInnen brauchen dringend mehr Personal und eine laufend verbesserte Ausrüstung auf dem aktuellsten Stand der Technik", so Findeis weiter.

"Mit der Schengen-Erweiterung kommen auf die Niederösterreichischen PolizistInnen noch weitere Herausforderungen zu. Daher ist rasch dafür Sorge zu tragen, dass sie diese Aufgaben auch meistern können! Maßnahmen wie die Schleierfahndung und der Ausbau von Schwerpunktdienststellen in den grenznahen Bereichen und an den Hauptverkehrsrouten sind dazu notwendig", so Findeis abschließend. (Schluss) kr

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