Landminenkonferenz in Wien

Österreich kann eine gute Rolle in der Welt spielen

Wien (SK) - "Österreich kann sich beglückwünschen, am Beginn jenes Prozesses gestanden zu sein, der zur internationalen Konvention zum Verbot von Antipersonenminen geführt hat" erklärte der Vorsitzende des Außenpolitischen Ausschusses Caspar Einem (SPÖ) heute anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Ersten Wiener Konferenz zu diesem Ziel. ****

Jetzt gelte es jedoch, weiter aktiv zu bleiben, weitere Staaten für die Konvention zu gewinnen und Landminen endgültig als Kriegsmittel zu verschwinden - und fast noch wichtiger - dafür zu sorgen, dass noch in ehemaligen Konfliktzonen liegende Landminen beseitigt werden. Es gehe zugleich darum, den Opfern von Landminen aktiv zu helfen, Rehabilitation und einen Weg zurück in ein normales Leben zu bieten.

"Österreich sollte an dieser Erfolgsgeschichte jedoch auch weiter anknüpfen", so Einem. Es gehe nun darum einerseits, die Landminenkonvention zum vollen Erfolg zu bringen, den Opfern Beistand zu leisten, aber auch einen weiteren Schritt zu setzen, der andere gefährliche Kriegsrelikte vermeiden hilft. Österreich ist in einer hervorragenden Position, sich auch mit an die Spitze der von einer breiten Gruppe von NGO's in Gang gesetzten Bewegung zu setzen, mit dem Ziel, auch den Gebrauch von Streubomben zu verbieten", schloss Einem. (Schluss) ps/mp

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