ÖSTERREICH: Übersahen Behörden die Anzeichen für das Kinder-Martyrium von Linz?

Neue Einzelheiten im Fall der drei von ihrer Mutter sieben Jahre lang eingesperrten Mädchen

Wien (OTS) - Aufklärungt verlangen politische Parteien in Oberösterreich nun von LH Josef Pühringer und Landesrat Josef Ackerl im Fall der drei Mädchen, die sieben Jahre lang von ihrer Mutter nach deren Scheidung im Haus am Pöstlingberg in Linz eingesperrt worden waren.

Neue Einzelheiten werfen die Frage auf, wieso das Martyrium so lange dauern konnte und ob die Behörden Anzeichen für das Schicksal der Minderjährigen und heute in Therapie befindlichen Mädchen übersehen haben, berichtet ÖSTERREICH in seiner morgigen (Dienstag-) Ausgabe.

So hatte die Mutter zwei Töchter mit Erlaubnis der Behörden aus der Schule genommen, diese kamen aber selten zu den geforderten Externisten-Prüfungen. Nachfragen der Hauptschule bei der Fürsorge blieben unbeantwortet.

Zuletzt schritt der Amtstierarzt ein, weil die verwahrlosten Haustiere weggebracht werden mussten, aber die davon verständigte Fürsorge reagierte nicht.

Die Mutter soll im Vorjahr versucht haben, ihre Kinder aus dem Therapiezentrum Weidenhof in Kärnten zu entführen. Dies wurde von Therapeuten vereitelt, die Mutter inhaftiert.

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