Kdolsky zum "Welttag der Kranken": Raum für Zeit schaffen

Mensch im Mittelpunkt des Gesundheitswesens

Wien (OTS) - Anlässlich des 15. Welttages der Kranken erinnerte Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky heute, Sonntag, daran, auch im Gesundheitswesen den "Menschen in den Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen". Sie wolle die Qualität des hervorragenden österreichischen Gesundheitssystems sichern und dafür sorgen, dass Patientinnen und Patienten auch in Zukunft optimal betreut werden. "Neben der Sicherstellung der besten medizinischen Versorgung haben dabei die Anliegen, Sorgen und Ängste kranker und behandlungsbedürftiger Menschen oberste Priorität.

Trotz modernster Medizin und Technik dürfe im Gesundheitswesen aber auch die Zuwendung und menschliche Nähe im Umgang mit Kranken und Pflegebedürftigen nicht zu kurz kommen. Bei ihrer Arbeit als Gesundheitsministerin wolle sie, Kdolsky, diesem Anspruch Rechnung tragen. "Neben der Sicherung einer hoch qualifizierten Ausbildung für medizinisches Personal, neben einer flächendeckenden, wohnortnahen medizinischen Versorgung für alle, müssen wir auch Raum für Zeit schaffen - Zeit, in der der Arzt mit dem Patienten spricht; Zeit, in der die Schwester die Möglichkeiten hat, ihrem Patienten eine Hand zu geben, Zeit für das Gespräch mit Krankenhausseelsorger/innen, um kranken Menschen und auch deren Angehörigen Zuwendung, Trost und Begleitung auf dem oft schwierigen Weg geben zu können."

Abschließend rief die Gesundheitsministerin die Wichtigkeit und Bedeutung von Hospiz- und Palliativdiensten in Erinnerung. "Mein Dank und mein Respekt gebührt hier den tausenden Familienangehörigen, Haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die einen unverzichtbaren Beitrag dazu leisten, Schwerkranken oder Sterbenden bis zuletzt ein Höchstmaß an Lebensqualität zu erhalten und sie zu begleiten. Menschliche Nähe ist in solchen Situationen ganz sicher die größte Hilfe."

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