Schieder: Abrüstung wieder auf die internationale Tageordnung setzen

Wien (SK) - Volle Unterstützung seitens des internationalen Sekretärs der SPÖ und Abgeordneten zum Nationalrat, Andreas Schieder, gibt es für das Modell eines multilateralen Europas, welches der SPD-Parteivorsitzende Kurt Beck in seiner Rede am Samstag bei der Münchner Sicherheitskonferenz formulierte. ****

Europa müsse weiter zur Friedensmacht ausgebaut werden, die auf Multilateralismus und einem umfassenden Sicherheitsbegriff von Frieden, Sicherheit und Wohlstand, basiert. "Abrüstung soll wieder auf die internationale Tagesordnung kommen, Rüstungskontrolle und das Ziel einer atomwaffenfreien Welt sind zentrale Politikelemente", so Schieder gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Starke und funktionierende Vereinte Nationen, sind im Interesse einer gerechteren Welt und im Interesse Europas. Es gehe darum, eine weitere Verbreitung von Massenvernichtungswaffen zu verhindern, als auch die Einhaltung der großen zivilisatorischen Errungenschaften der Rechtsstaatlichkeit, das absolute Folterverbot und internationales Recht sicher zu stellen.

Der Ansatz von Kurt Beck bedeute auch eine politisch-logische Weiterentwicklung der Europäischen Einigung als Friedensprojekt. "Leider macht die geopolitische Lage die Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen und die Notwenigkeit für Abrüstungsinitiativen zu einer top-aktuellen Fragestellung. Gut, dass bei der Münchner Friedenskonferenz auch klar über Abrüstung gesprochen wurde", so Schieder abschließend. (Schluss) up

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