GÖD Hable: Helfen statt streiten - Leistbare Pflege in Österreich schaffen

Wien (OTS) - Der Vorsitzende der Bundessektion 9 in der GÖD Gesundheits- und Sozialberufe, Johann Hable, fordert die Politiker auf die öffentlichen Schuldzuweisungen betreffend eines optimalen Betreuungs- und Pflegekonzeptes zu beenden und konkrete Modelle am Tisch zu legen, die auch finanzierbar sind. Die Verunsicherung der Betroffenen und Angehörigen über qualitative und leistbare Pflege und Betreuung muss beendet werden. Es darf nicht weiter am Rücken der Betroffenen politisches Kleingeld gewechselt werden.

Hable: "Helfen statt streiten. Ich ersuche den Herrn Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer sein Wahlversprechen einzulösen und die versprochenen 200 Millionen Euro sofort zur Optimierung der Pflege-und Betreeungsarbeit zur Verfügung zu stellen. Das wäre fair, Ankündigungen einzuhalten. Die älteren Menschen haben es sich verdient." Hable: "Wir brauchen eine für alle Einkommensschichten optimale und leistbare Betreuung und Plfege. Eine Ausgrenzung von österreichischem Pflege- und Betreuungspersonal gegenüber nicht-österreichischem Personal darf nicht stattfinden. Die Pflege-und Betreuungskräfte müssen für ordentliche Arbeit auch ordentlich entlohnt werden. Lohndumping wird abgelehnt. Wir brauchen auch den Ausbau der Tagesbetreuung."

Die Pflege ist als gesellschaftliche Aufgabe zu sehen, wobei der Staat eine verpflichtende Ausfallshaftung hat und auch die Länder und Gemeinden ihren Anteil zu erbringen haben. Hable: "Ich empfehle den zuständigen Bundesministern, sowie den Parlamentsparteien, nicht ständig in der Öffentlichkeit durch Aussendungen zu streiten. Ich lade Sie ein: Gehen wir den österreichischen Weg und reden wir miteinander. Ich lade zu einem runden Tisch in der GÖD-Zentrale in Wien herzlich dazu ein.

Johann Hable
Vorsitzender der Bundessektion 9 GÖD

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