Grüne Wien: Neue schwarz-rote Einigkeit bringt Nachteile in Verkehrspolitik

Maresch: "Gerstl will offensichtlich demnächst der SPÖ beitreten"

Wien (OTS) - Verwunderung über die Lobeshymnen der ÖVP in Richtung SPÖ in Fragen der Infrastrukturpolitik kommt von den Grünen Wien. "Inhaltlich gibt es nämlich gerade in der Verkehrspolitik einigen Aufholbedarf", so Rüdiger Maresch, Verkehrssprecher der Grünen Wien. "Ich erwarte vom neuen Verkehrsminister, dass endlich die Verkehrspolitk im Nordosten Österreichs neu aufgesetzt wird und das eine vernünftige Redimensionierung des Autobahnnetzes stattfindet", so Maresch. Dazu gehört ein sofortiger Ausbau der Umfahrungsstraßen in der Donaustadt, eine Öffi-Offensive für die Pendler in Richtung mehr Qualität und stärkerer Frequenz.

"Die Nordostumfahrung, wie von der ÖVP gefordert, braucht Wien so notwendig wie einen Kropf", so Maresch. Diese bringe nur noch mehr Transitverkehr nach Wien, was mehr Feinstaub, mehr Lärm- und Umweltbelastung bedeute.

Notwendig sei hingegen die Verlegung der Kernzone des VOR in die erste Außenzone, das mache das Fahren mit den Öffis attraktiver, fordert Maresch.

"Der Bau der U 5 nach Neuwaldegg hingegen ist eine Uralt-Idee, die außer viel Geld zu verschlingen, keine Vorteile bringt", so Maresch. Die Straßenbahnlinien 43 und 44 seien völlig ausreichend zur Bewältigung des Oberflächenverkehrs. "Sinnlos Geld in neue U-Bahn-Bauten zu pumpen, ohne dass ein Bedarf besteht, kann wohl nicht der richtige Weg sein", so Maresch abschließend.

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